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Hochzeitsmesse: Alles für den schönsten Tag

Zehnte Granseer Auflage Hochzeitsmesse: Alles für den schönsten Tag

Die Juniläumsausgabe war wieder ein Erfolg. 504 Gäste kamen. Nachdem die Messe sonst immer im Winter stattgefunden hatte, wurde sie nun vorgezogen. Dem Gästeansturm tat das keinen Abbruch.

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Hochzeitsmoden präsentierten Models von Doros Atelier. Ebenfalls dabei: das Team von „Schick & Schön“ aus Großmutz um Chefin Kathleen Höckberg (M.), das Team vom Zehdenicker Blumengeschäft Doris Jordan sowie Moderator „Mataina Ah Wie Süß“ (kleine Bilder von oben).

Quelle: FOTOS: HALLING

Mildenberg, Mildenberg. Hochzeitskleid, Eheringe, Brautstrauß, Fotosession, Schmuck, Kutsche, Frisur – wer demnächst heiraten möchte, fand am Sonntag in Mildenberg von A bis Z, was zum schönsten Tag des Lebens dazugehört. Die zehnte Granseer Hochzeitsreise , die zum zweiten Mal im Friedrich-Hoffmann-Saal im Ringofen II mit seinem schicken Ambiente ausgetragen wurde, ließ keine Wünsche offen. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagte Roy Lepschies, Leiter des Ziegeleiparks, auf dem die Messe zum zweiten Mal stattfand.

Wesentlich öfter dabei ist Doro Lehmann, Inhaberin vom Neubrandenburger Atelier Doro (Hochzeits- und Galamoden). „Es ist immer so herzlich hier. Wir sprechen mit den Kunden, zum Kauf kommt es in der Regel bei uns im Geschäft. Da hat man mehr Ruhe, ich möchte das auch so“, sagt sie. Ihre Erfahrungen von neun Granseer Hochzeitsmessen besagen, dass 80 Prozent der Leute, die auf der Messe nach Kleidern suchen, tatsächlich nach Neubrandenburg kommen. „Ja, sie könnten auch nach Berlin fahren. Aber sie kommen zu uns“, freut sie sich.

Zum zweiten Mal baute Doris Jordan mit ihrem Team vom Blumengeschäft aus Zehdenick einen Stand bei der Messe auf. „Im vergangenen Jahr gefiel es uns sehr gut, die Resonanz war toll, wir bekamen danach viele Aufträge“, so die Chefin. Besonders gefragt sind Brautsträuße, Dekorationen fürs Standesamt, die Kirche oder die Kutsche sowie Autoschmuck. „Die Kunden kommen aus ganz Deutschland. Das liegt daran, dass wir gut mit dem Gasthaus Alter Hafen zusammenarbeiten. Wer hier in Mildenberg Hochzeit feiert, kommt oft zu uns“, sagt Doris Jordan. Sie und ihre Kolleginnen bieten den Hochzeitspaaren, wie sie sagt, „extravagante, originelle Brautsträuße“ an.

Der Menzer Pfarrer Mathias Wolf übernahm den Part für die Beratung von kirchlichen Trauungen. So wurde unter anderem die Frage gestellt, ob man sich kirchlich trauen darf, wenn ein Partner gar nicht in der Kirche ist. „Man darf. Dann heißt die Feier ‚Gottesdienst zur Eheschließung’“. Auch erkundigten sich Gäste zur gleichgeschlechtlichen Ehe. Auf den letzten Drücker entschloss die Inhaberin des „Granseher“ (Augenoptik und Hörakustik), Judith Behm, sich an der Messe zu beteiligen. „Eine Brille oder Kontaktlinsen haben ja auch etwas mit dem Aussehen zu tun“, sagt Judith Behm. Ihr Partner Stefan Habicht: „Für vieles wird Geld ausgegeben – warum nicht auch für Brillen?“ Die Spezialisten fürs Sehen und Hören wollen mit ihrer Teilnahme aber auch zeigen, dass sie in der Region präsent sind.

In Neuruppin zu Hause ist der Tanzsportclub Imperial. Pärchen des Clubs demonstrierten unter der Regie von Gabi Keller unter anderem den Hochzeitswalzer, den Wiener Walzer oder den Discofox. Das, was man zur Hochzeit braucht. Oder auch, wie der Mann die Frau aufs Parkett führt (seine Hand unter ihrer Hand). Wer selbst üben möchte, kann am kommenden Sonnabend zum Welttanztag in Neuruppin einen Schnupperkurs belegen.

Nicht aus der Mode kommen Hochzeitstorten. Das bestätigte Sandra Kiesewetter von der Bäckerei Stadige in Bergsdorf. „Eigentlich werden es immer mehr. Es werden weiterhin die klassischen – die dreistöckigen – Torten gewünscht, andererseits auch besondere Sachen, wie Torten in Herzform oder mit Glitzer. Cupcakes sind auch nicht mehr ungewöhnlich.“

Anne Stege, seit Mitte August mit dem Granseer Amtsdirektor Frank Stege verheiratet, sah sich nach einem Brautkleid um. Im nächsten Jahr lässt sich das Paar kirchlich trauen. Der Granseer Bürgermeister Mario Gruschinske und seine Partnerin Viviane Zipperling schauten sich ebenfalls auf der Messe um. Im nächsten Jahr soll geheiratet werden. „Das ist eine tolle Veranstaltung hier mit guter Organisation“, lobte er die Gastgeber. Allerdings steht er einer dauerhaften Hochzeitsmesse, die den Namen Gransee in sich trägt, „unter dem Label in Mildenberg skeptisch gegenüber“.

Gezielt informiert haben sich auch Kathleen Zachert aus Zehdenick und Kevin Thoma aus Jänickendorf (bei Luckenwalde). Beide wollen im Juni 2017 heiraten. Zu dem Zeitpunkt sind sie dann schon sieben Jahre ein Paar. In Mildenberg haben sie sich nach Brautmoden, Ringen und einer Torte umgesehen. „Die Torte ist gut geeignet“, sagte der Bräutigam mit einem Schmunzeln. „Wir waren schon auf zwei Hochzeitsmessen. So viel Publikum wie hier war auf den anderen Messen nicht“, so Kathleen Zachert. Das freut auch Roy Lepschies, Leiter des Ziegeleiparks Mildenberg. „504 Gäste kamen. Das ist eine sehr gute Resonanz.“ Mit 24 Ausstellern ist auch deren Zahl sehr gut. „Und auf den ersten Blick wüsste ich nicht, welche Branche wir zum Thema Hochzeit nicht hier haben.“

Von Stefan Blumberg

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