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Oberhavel Höchste Unfallzahlen seit fünf Jahren
Lokales Oberhavel Höchste Unfallzahlen seit fünf Jahren
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00:18 27.02.2017
Symbolfoto eines Unfalls. Quelle: Julian Stähle
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Oberhavel

5775 Unfälle ereigneten sich im vergangenen Jahr auf Oberhavels Straßen. Das sind 77 mehr als im Vorjahr. Im gesamten Gebiet der Polizeidirektion Nord (Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz) seien es die „höchsten Unfallzahl in den vergangenen fünf Jahren“ so Bernd Halle, Leiter der Direktion, und Verkehrspolizeileiter Frank Schiermeister am Freitag in Neuruppin, als sie das Jahr 2016 bilanzierten. „Damit liegt das Risiko, an einem Unfall beteiligt zu sein beziehungsweise dabei verletzt zu werden, im Nordwesten Brandenburgs erneut über dem Landes- wie dem Bundesdurchschnitt.“

Auch die Zahl der Verletzten ist um fast zehn Prozent gestiegen. Waren es 2015 noch 875, sind es im letzten Jahr 958 Verletzte gewesen. Einzig die Zahl der durch Unfälle Getöteten ist rückläufig. Sieben Menschen starben 2016 zwischen Glienicke und Fürstenberg, das sind immerhin vier weniger als im Jahr zuvor. In dem Einzugsgebiet der Polizeidirektion gab es 22 Verkehrstote. „In der Hochrechnung der Anzahl der Getöteten auf die Vergleichsgröße je eine Million Einwohner liegt die Direktion Nord trotz des Rückgangs noch über dem Landesdurchschnitt und deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, so Halle und Schiermeister.

Hauptursache: Kollision mit Wild

Die Ursachen bleiben „traditionell“: Hauptursache im Kreis sind Zusammenstöße mit Wild. Ganze 963 Wildunfälle registrierte die Polizeidirektion (Vorjahr: 929). Erhöhte Geschwindigkeit spielt ferner eine Rolle. 249 Unfälle spielten sich wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ab. Weil der Sicherheitsabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern nicht eingehalten wurde, kam es 589 Unfällen, das sind fast 170 Unfälle weniger als im Jahr zuvor. Es kam zu 134 Unfällen beim Überholen und 87 wegen Drogen oder Alkohol am Steuer. In genau 111 Fällen endete der Unfall an einem Straßenbaum. Hier starben vier Menschen an den Folgen des Unfalls, 81 wurden verletzt.

Doch nicht nur Tragisches hatten die Beamten zu berichten. So lief am 11. Juni ein Einsatz bei der Leitstelle in Potsdam ein, der überraschte. Sieben Jungschwäne blockierten auf A10 bei Oberkrämer die Fahrbahn. Die Tiere wurden in den Tierpark Kunsterspring gebracht. Ein Happy End gab es nicht. Sie starben kurze Zeit später – an Entkräftung.

Von Marco Winkler

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