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Das Warten hat ein Ende

Hohen Neuendorf: Gartenweg und Waldemarstraße werden ausgebaut Das Warten hat ein Ende

In Hohen Neuendorf gibt es Straßen, in denen die Bewohner schon seit Jahrzehnten auf eine Befestigung der Sand- und manchmal auch Schlammpiste warten. Beispiele dafür sind der Gartenweg und die Waldemar­straße, die beiden letzten unbefestigten Straßen in der näheren Umgebung.

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Anwohnerin Christiane Zühlsdorf bekam von Bürgermeister Hartung zum Geburtstag spontan einen Glückwunsch und Blumen, als sie zufällig in der Waldemarstraße vorbeikam.

Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Es gibt in der Stadt Straßen, in denen die Bewohner schon seit Jahrzehnten auf eine Befestigung der Sand- und manchmal auch Schlammpiste warten. Beispiele dafür sind der Gartenweg und die Waldemar­straße, die beiden letzten unbefestigten Straßen in der näheren Umgebung.

Erster Abschnitt bereits fertiggestellt

Innerhalb von neun Wochen wurde der Gartenweg unmittelbar am ehemaligen Grenzstreifen hergerichtet. Mitarbeiter der Kyritzer Tiefbaufirma Baatz GmbH legten die 135 Meter lange Betonsteinpflasterstraße in einer Breite zwischen 3,5 und 4,75 Metern an – inklusive zweier Wendebereiche. Bereits 1993 waren in diesem Bereich Abwassererschließung, Regenwasserkanal und Straßenbeleuchtung hergestellt worden. Die Fahrbahn bestand allerdings weiter aus einem Sand-Schotter-Gemisch und verursachte einen erheblichen Aufwand für den Unterhalt, sagte Bürgermeiste Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) beim Ortstermin am Donnerstag. Die Kosten des Projektes betragen zirka 120.000 Euro. Nächster Stopp: Waldemarstraße, Ecke Heinrich-Zille Straße. Dort laufen die Arbeiten seit Ende März. Der erste 115 Meter lange Abschnitt (Foto) ist bereits fertiggestellt, ebenso das 50 Meter lange und acht Meter breite Anschlussstück zur H.-Zille-Straße. Obwohl das dem Standard der Vorväter angepasst ist, waren sich alle Fachleute vor Ort einig: „Eine so breite Straße haben wir noch nie gebaut.“ Anwohnern bietet das allerdings beidseitig Parkraum.

Parktaschen entstehen

Der Kreuzungspunkt ist kreisförmig gepflastert, was optisch auf die verkehrsberuhigte Zone hinweisen soll, welche künftig in der Walde­marstraße ausgewiesen sein wird. In zirka einem Monat wird die Eberswalder Tharo GmbH auch den 270 Meter langen und 3,5 Meter breiten zweiten Fahrbahnabschnitt fertiggestellt haben, jedoch in Asphaltbauweise. Die Grundstückszufahrten sind bereits gepflastert. Sechs Parktaschen wird es geben.

Besonderes Gestaltungsmerkmal in dem früher wegen einer Gärtnerei als „Pflaumenwiese“ bekannten Bereich werden 35 Blutpflaumenbäume sein, die entlang der Straße gepflanzt werden sollen. Waldemar habe übrigens der Sohn des Gärtnermeisters geheißen, plauderte der Bürgermeister aus dem historischen Nähkästchen.

415.000 Euro Kosten

Mit insgesamt rund 415.000 Euro sind die Kosten für dieses Vorhaben beziffert. Bereits 2011 habe es erste Überlegungen zum Straßenausbau gegeben, 2012 erstellte Planer Martin Bittkau die ersten Pläne. Die stießen bei den Anwohnern auf wenig Gegenliebe, weshalb sich ein längerer Überarbeitungsprozess anschloss. „Wir haben daraufhin eine gemeinsame Lösung entwickelt“, sagt Hartung.

Von Helge Treichel

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