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Hohen Neuendorf 1. Straßenfest am Skulpturen-Boulevard
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf 1. Straßenfest am Skulpturen-Boulevard
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01:15 12.08.2018
Bisher gehören zehn Kunstwerke zum Skulpturen-Boulevard, der die Orte Birkenwerder und Hohen Neuendorf verbindet. Quelle: Helge Treichel
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Hohen Neuendorf/ Birkenwerder

Über Ortsgrenzen hinweg soll am 1. September ab 15 Uhr beim ersten Straßenfest am Skulpturen-Boulevard, der Hohen Neuendorf und Birkenwerder verbindet, gefeiert werden. 30 Marktstände entlang der Birkenwerder Straße, verkehrsberuhigt zwischen Rathaus Birkenwerder und Wasserturm in Hohen Neuendorf, erwarten die Besucher.

Die Skulptur „Reise ins Innere“ von Adriana Rupp aus Berlin. Quelle: Helge Treichel

Besetzt werden die Stände von Vereinen, Künstlern und Kunsthandwerkern, die zu Gesprächen einladen sowie zum Stöbern nach den schönen Dingen des Lebens. „Sie alle bilden das Schaufenster für das kulturelle Schaffen in unserer Region“, erklären die Veranstalter. Auch die Künstler des im Herbst 2017 eröffneten Skulpturen-Boulevards haben ihr Kommen zugesagt und freuen sich auf interessierte Besucher, mit denen sie sich über ihre Kunstwerke unterhalten wollen. Zu den Künstlern gehört unter anderem der renommierte Uwe Tabatt aus Glienicke, dessen Werk „Verpuppung“ unter einer Glaspyramide zu sehen ist. Außerdem Jan Seifert aus Hohen Neuendorf, dessen „Waldburga“ den Boulevard bereichert und Achim Kühn aus Alt-Glienicke, der mit dem „Mondkuss“ und den „Fähnchen im Wind“ gleich zwei seiner Werke präsentiert.

Uwe Tabatt mit seiner Skulptur „Verpuppung“, die unter einer Glaspyramide zu sehen ist. Quelle: Helge Treichel

Kunst vereint. Denn das gab es noch nie, dass sich zwei Nachbargemeinden für ein grenzüberschreitendes, interkommunales Kultur- und Ausstellungsprojekt zusammengeschlossen haben. So stehe die richtungsweisende Kooperation sinnbildlich für die Intention des Skulpturen-Boulevards: Es ist eine Straßengalerie, die als Impulsgeber zu Dialogen über lokale, kulturelle und soziale Grenzen hinweg einlädt. So soll das Straßenfest, das gleichzeitig auch ein Kunstfest ist, diesen nachbarschaftlichen Gedanken aufgreifen, der Jung und Alt, Heimische und Auswärtige, Akteure und Besucher zusammenführen soll. Dort wo Museen und Galerien fern sind, komme die Kunst zu den Menschen und schaffe neue Begegnungen auf Augenhöhe.

Astrid Mosch aus Hohenwalde schuf das Werk „Drei vom Regenbogen“. Quelle: Helge Treichel

Abgerundet wird das kulturelle Erleben durch Programm auf zwei Musikbühnen, das von 15 bis 20 Uhr von Profis, aber auch Freizeitmusikern aus beiden Orten dargeboten wird. So laden der Fanfarenzug Hohen Neuendorf und „Birken Brass“ aus Birkenwerder zur Eröffnung zu einem „Musikalischen Staffellauf“ von der Seestraße, über die Hauptstraße bis zur Ortsgrenze ein. Man darf gespannt sein, was sich dahinter verbirgt.

Der Fanfarenzug Hohen Neuendorf lädt zum musikalischen Staffellauf. Quelle: Peter Geisler

Nach dem Grußwort der beiden Bürgermeister Steffen Apelt (Hohen Neuendorf) und Stephan Zimniok (Birkenwerder) an der Ortsgrenze, wo die Skulptur „Mondkuss“ steht, wird am Jugendtreff C.O.R.N. eine neue Skulptur eingeweiht, bevor es mit „Boulevard goes Classic“ der Cellharmoniker musikalisch weitergeht. Aber auch gemeinsames Musizieren, Hip Hop, Break Dance, Rhythm & Blues steh auf dem Programm. Für Kinder und Familien gibt es kreative Angebote auf dem Gelände des Jugendclubs Wasserwerk, wo auch eine mongolische Jurte der Deutschen Waldjugend steht. Wer von all diesen Aktionen hungrig oder durstig geworden ist, den erwarten internationale Leckereien. So ist auch Hohen Neuendorfs Partnerstadt Mülheim mit einem Weinstand vertreten.

Von Ulrike Gawande

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