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Hohen Neuendorf Gasleitung wird saniert
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Gasleitung wird saniert
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01:16 02.06.2018
Montagearbeiten an den neuen Rohrstücken. Quelle: Helge Treichel
Borgsdorf/Lehnitz

Dass zwischen Borgsdorf und Lehnitz eine Ferngasleitung die Straße kreuzt, ist an der Schneise sowie gelben Markierungen zu erkennen. Dass an besagter Leitung nun umfangreiche Sanierungsarbeiten vorgenommen werden müssen, bekommen alle Nutzer der Ortsverbindungsstraße seit dem 5. Mai zu spüren: Die Straße ist im Bereich der Baustelle halbseitig gesperrt. Insbesondere Kraftfahrer, die in Richtung Lehnitz unterwegs sind, sollten die Geschwindigkeit beim Anfahren rechtzeitig drosseln. Denn durch die lang gestreckte Kurve können sie die Baustelle nicht bereits aus der Ferne erkennen – und Vorrang hat in dieser Fahrtrichtung laut Beschilderung der Gegenverkehr. Eine Baustellenampel wurde nicht installiert, weshalb besondere Aufmerksamkeit geboten ist.

Die halbseitige Sperrung im Bereich der Baustelle. Quelle: Helge Treichel

Noch bis zum 15. Juni dieses Jahres werden Sanierungsarbeiten an der Ferngasleitung FGL 210 im Bereich der Kreisstraße K6504 durchgeführt, informierte Irina Schmidt aus der Pressestelle der Kreisverwaltung auf Nachfrage. Dabei handele es sich um eine so genannte „Mantelrohrsanierung“, die das Schutz- und Tragrohr betrifft. Das bedeutet, dass das in diesem Fall mit Erdgas gefüllte eigentliche Mediumrohr nicht schadhaft war. Es ist im Regelfall mittig innerhalb des Mantelrohres angeordnet und beweglich gelagert.

Teile der Ferngasleitung bei Borgsdorf werden ausgetauscht. Quelle: Helge Treichel

Für die Arbeiten seien eine Aufgrabung der Straße und daraus resultierend eine halbseitige Sperrung erforderlich. Der Landkreis habe das Vorhaben ausdrücklich unter bestimmten Bedingungen genehmigt, so Irina Schmidt. Dazu gehören beispielsweise, dass die Straßenbäume im Bereich der Baustelle während der Ausführung der Bauarbeiten vor Beschädigungen zu schützen sind und die maximale Baustellenlänge 50 Meter beträgt. Für den weiter fließenden Verkehr sei eine verbleibende Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern zu gewährleisten. Darüber hinaus dürfe eine Rest-Gehwegbreite von einem Meter nicht unterschritten werden und es ist zu garantieren, dass etwaige Grundstückszufahrten ständig benutzbar sind. Falls der Baufortschritt dem entgegen steht, sei das durch geeignete Mittel zu gewährleisten. Innerhalb der Baugruben muss eine mobile Absturzsicherung vorhanden sein. Die Planung und Bauüberwachung hat die Epeg Energieplanung aus Brandis bei Leipzig übernommen. Die Bauausführung liegt bei der EAS Einhaus Anlagenservice GmbH mit Sitz in Geeste (Emsland).

Von Helge Treichel

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