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Hohen Neuendorf Verwaltung aktualisiert Zahlen
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00:21 09.07.2018
Eltern und Tagespflegepersonen während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Quelle: Helge Treichel
Hohen Neuendorf

Nach der Kritik von Eltern in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung kam das Thema Kindertagespflege im Sozialausschuss am Donnerstagabend erneut auf die Tagesordnung: Erneut räumte Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) eine Kommunikationspanne ein. Der Verwaltungschef bat jedoch eindringlich darum, das Thema aus dem Wahlkampf herauszulassen. Konkret nannte er den Vorwurf der arglistigen Täuschung und des Versuchs, die Beitragskalkulationen zwischen WM und Sommerpause durchschmuggeln zu wollen. „Das sind Unterstellungen die ich zurückweise“, sagte Apelt.

Inzwischen sei auch Klarheit geschaffen worden, wie mit den Zuschüssen seitens des Landes zu verfahren ist. Laut Auskunft aus dem Ministerium gelte die sogenannte Kinderpauschale für alle Kinder der Stadt. Die Berechnungsformel für den Zuschussanteil in der Tagespflege nannte Sozial-Fachbereichsleiter Sebastian Kullack: Die gezahlte Summe von rund 6,5 Millionen Euro werde durch die Gesamtkinderzahl geteilt und mit der Anzahl der Tagespflegekinder (125) multipliziert. Durch diesen eingerechneten Zuschuss seien die Beträge geringer als in der Kalkulation, die zuletzt für den Aufschrei gesorgt hatte. „Sie sind aber nicht so stark gefallen wie in der Kalkulation vom Februar“, sagte Kullack.

Aktuell vorgestellte Tabelle zu den Monatsbeiträgen in der Kindertagespflege Hohen Neuendorf. Quelle: Helge Treichel

In der Ausschusssitzung wurden Tabellen mit den neuen Berechnungen präsentiert. Danach wird der Gesamtaufwand inklusive Verpflegung (knapp 50 000 Euro) mit gut einer Million Euro pro Jahr beziffert. Eingerechnet werde nun eine Kinderpauschale von gut 377 000 Euro. Die Zuschüsse der Verwaltung summieren sich auf 254 000 Euro. Verbleibe eine Deckungslücke von 402 000 Euro, die mit Elternbeiträgen und einem etwaigen weiteren kommunalen Zuschuss zu decken sei. Über letzteren zu beschließen sei Sache der Politik.

Auf Kritik aus der Elternschaft stieß unter anderem die geplante Beitrags-Staffelung laut Familieneinkommen: Der Betrag, ab dem der Höchstbeitrag zu entrichten ist, sei mit 52 000 Euro zu niedrig angesetzt. Für immerhin 34 von 125 Kindern werde bereits der Höchstbetrag gezahlt. Eine „versteckte Beitragserhöhung“ sei es, wenn künftig für zwölf statt wie bisher für elf Monate gezahlt werden soll.

Von Helge Treichel

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