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Hohen Neuendorf Thomas Meinecke zieht Bilanz
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Thomas Meinecke zieht Bilanz
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00:22 01.07.2018
Thomas Meinecke ist seit einigen Monaten neuer Schulleiter im Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf. Quelle: Enrico Kugler
Hohen Neuendorf

Nach den Winterferien hatte er die Stelle als neuer Schulleiter des Marie-Curie-Gymnasiums in Hohen Neuendorf angetreten: Thomas Meinecke. Ursprünglich sollte und wollte der 53-Jährige das Rungegymnasium in Oranienburg leiten. Das wurde mit einem Rechtsstreit verhindert. „Ich bin ohne Groll weg“, sagt der Lehrer für Sport, Geschichte und politische Bildung. Und in der Rückbetrachtung sei der Wechsel nach Hohen Neuendorf sogar „fast das Beste, was passieren konnte“.

Neustart mit einem neuen Team

Neuer Arbeitsplatz: Thomas Meinecke mag keine Aktenordner um sich. Quelle: Enrico Kugler

Die größte Herausforderung für ihn sei es, dass sehr vieles neu für ihn ist, inklusive das Tätigkeitsprofil als Chef von 49 Kollegen und Verantwortlicher für mehr als 700 Schülerinnen und Schüler. Was er sich anfangs vorgenommen hatte, sei jetzt durch – bei allen Kollegen einmal den Unterricht mitzumachen und im Anschluss mit ihnen zu sprechen. Darüber, wie sie ihre Schule sehen, was sie erwarten.

„Ich bin ein sehr digitaler Mensch.“

Ein wichtiges Thema ist für den Mann mit Zopf die Digitalisierung. „Ich bin ein sehr digitaler Mensch“, sagt er. Die Arbeitsweise und vor allem die Kommunikation per Mail sei für manchen Kollegen zunächst ungewohnt gewesen. Für ihn sei das Alltag. „Ich möchte nicht zwischen Aktenordnern sitzen“, sagt Thomas Meinecke mit Blick auf die althergebrachte Arbeitsweise. Und er selbst hat auf diesem Wege ebenso auf Empfang geschaltet: „Das ist keine Einbahnstraße.“

Schulprogramm soll angepasst werden

Zu seinen Vorhaben gehört es, eine neue Schulplattform im Internet zu etablieren und die Außenpräsentation zu ändern. Das in die Jahre gekommene Schulprogramm möchte er anpassen an aktuelle Anforderungen. Dabei sei es für ihn selbstverständlich, das naturwissenschaftlich-mathematische Profil des Gymnasiums und natürlich auch den traditionellen Marie-Curie-Tag fortzuführen – ganz so, wie es sich sein in den Ruhestand verabschiedete Vorgänger Gerd Meusling gewünscht hatte. Das sei „ein wichtiges Standbein“. Aber die Schule sei eben auch in anderen Fachbereichen sehr erfolgreich, zum Beispiel mit musikalischen und sportlichen Aktivitäten sowie im Sprachbereich.

Von den Pflichten der Eltern

Zudem glaubt Thomas Meinecke „einen klaren Kompass“ zu haben, was seine eigenen Erwartungen an Schüler, Eltern und Kollegen anbelangt. Von den Eltern zum Beispiel erwarte er, dass sie sich um ihre Kinder kümmern, ihre Signale empfangen, sich in den Schulgremien einbringen und so am Meinungsbildungsprozess teilnehmen.

Das Beste? „Die Menschen!“

Thomas Meinecke ist im grünsten Teil von Birkenwerder zu Hause, in Briese. Der frühere Triathlet von Stahl Hennigsdorf läuft, fährt Rad und klettert. Er ist Mitglied im Radteam Oberhavel. An seiner neuen Tätigkeit gefallen ihm am besten die Menschen – Schülerschaft und Kollegium. „Ich komme gern zur Arbeit“, sagt Thomas Meinecke.

Von Helge Treichel

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