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Oberhavel Hohen Neuendorfs Bürgermeister tritt seinen Dienst an
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorfs Bürgermeister tritt seinen Dienst an
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06:10 02.03.2016
Stadtwehrführer Röhl (r) überreichte Apelt eine Feuerwehrjacke. Quelle: Foto: UG
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Hohen Neuendorf

Nach der Stichwahl um den Bürgermeisterposten von Hohen Neuendorf im vergangenen November, übernahm am Dienstag Steffen Apelt (CDU) als Gewinner der Wahl die Amtsgeschäfte als Stadtoberhaupt von Hohen Neuendorf.

Am Montagabend hatte er zuvor bei einer öffentlichen Amtseinführung vor dem Vorsitzenden der SVV, Raimund Weiland (CDU), Mitgliedern nahezu aller Fraktionen und weiteren Gästen seinen Amtseid abgelegt. Zudem durfte er erstmals die Bürgermeisterkette tragen. „Schön, dass es endlich losgeht“, freute sich Apelt sichtlich, der die Monate nach der Wahl dazu genutzt hatte, die Unternehmensführung seines Energiehandels an Tochter Sandra zu übergeben. Es sei ihm schon schwer gefallen, nach mehr als dreißig Jahren Selbstständigkeit die Verantwortung abzugeben. „Ich habe es so gewollt. Trotzdem ist ein wenig Wehmut dabei, aber ich bin ja nicht aus der Welt“, stellte Apelt schmunzelnd fest. Sicher werde es abends auch einmal ein Gespräch mit Tochter Sandra über Firmenthemen geben.

Im Vordergrund aber stünden in den nächsten acht Jahren die Geschicke der Stadt Hohen Neuendorf, betonte Apelt, deren kommunalpolitischen Geschicke er schon seit zwanzig Jahren als Abgeordneter mitgestaltet hatte. „Ich kenne die Stadt.“ Deshalb sei es für ihn ungewohnt gewesen, seit seiner Mandatsniederlegung nach der Wahl, politisch praktisch außen vor gewesen zu sein, gibt er zu.

Zu konkreten Ziele und Veränderungen wollte er sich noch nicht äußern. Nur so viel, dass er zügig einen Beigeordneten installieren werde. Außerdem will er die Themen seines Wahlkampfes aufgreifen und Hohen Neuendorfs Prädikat als Sportstadt weiter ausbauen. „Sport spielt aus Mangel an Alternativen besonders für die Jugendlichen eine wesentliche Rolle.“ Da könne noch viel erreicht werden. Sogar ein sportorientiertes Herbstfest könnte er sich vorstellen, sinnierte der neue Bürgermeister. Und auch im touristischen Bereich gäbe es zahlreiche Magnete, wie das Herthamoor. „Wir müssen Akzente setzen.“ Ebenso wie er für einen Wochenmarkt nach Glienicker Vorbild Bedarf sieht.

Doch nicht in allen Bereichen ist der Gestaltungsraum so groß. Der Rathausneubau beschlossen. „Da ist schwer etwas zu ändern.“ Auch hätten ihn schon zahlreiche E-Mail zum Thema Flüchtlinge erreicht. Der Asyl-Informationsveranstaltung in der letzten Woche blieb er jedoch fern. „Ich werde mich jetzt um das Thema kümmern“, erklärte er. „Die Menschen sind verunsichert, da ist eine gute Informationspolitik notwendig.“

Von Ulrike Gawande

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