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Honig vom Rathaus-Dach

Hennigsdorf Honig vom Rathaus-Dach

Bei den Vorschlägen zum ersten Bürgerhaushalt zeigen sich die Hennigsdorfer äußerst kreativ. Ein Bürger schlägt vor, das begrünte Rathaus-Dach mit Bienenstöcken zu bestücken, um dort künftig Honig zu ernten. Andere wollen einen Sportplatz für Hennigsdorf-Nord oder eine Boulebahn für die Stadt.

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Das begrünte Dach des Rathauses könnte künftig Bienen ein zu Hause geben.

Quelle: INGO PAHL

Hennigsdorf. Bei den Vorschlägen zum Bürgerhaushalt zeigen sich die Hennigsdorfer äußerst kreativ, insgesamt 74 sind bislang bei der Verwaltung eingegangen. Neben dem Vorschlag, Liegestühle auf dem Ziel-Center aufzustellen (MAZ berichtete), gibt es nun auch jenen, Bienenstöcke auf dem Dach des Hennigsdorfer Rathauses aufzustellen. „Der gewonnene Honig könnte dann als Souvenir in der Stadtinformation verkauft werden, und die Bienen dienen zudem der Umwelt“, so der Vorschlag. Ein anderer Bürger wünscht sich dagegen eine öffentliche Boule-Bahn für die Stadt. „Ich würde mich für den Fall des Baus auch dafür einsetzen, dass man sich zusammenfindet, eventuell einen Verein gründet und das Ganze organisiert und betreut.“

Auch ein Bolzplatz für die Fläche hinter Edeka in Hennigsdorf-Nord wurde vorgeschlagen, inklusive Graffitiwänden und einer Tischtennisplatte. Ein weitere Idee ist, eine Beachvolleyballanlage mit zwei bis vier Feldern auf der Rasenfläche neben der Stadtsporthalle zu errichten. „Die Abteilung Volleyball von Motor Hennigsdorf und der 1. Hennigsdorfer Volleyballverein unterstützen diese Idee, da beide Vereine im Sommer sehr gern in Hennigsdorf Beachvolleyball spielen würden“, so der Antragsteller. Ein anderer Hennigsdorfer denkt eher kulturell und will sich für „Sommerfilmtage“ einsetzen, etwa auf der Fläche An den Havelauen oder hinter dem Stadtklubhaus. Es sollen dafür Liegestühle und eine Leinwand angeschafft werden.

Beim ersten Bürgerhaushalt stellt die Stadtverwaltung 100 000 Euro zur Verfügung. Noch bis 10. Juli können Bürger Ideen einreichen, die im Rahmen des Bürgerhaushaltes gefördert werden könnten.

Von Marco Paetzel

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