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Oberhavel Hort- und Kitaplätze werden knapp
Lokales Oberhavel Hort- und Kitaplätze werden knapp
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05:50 10.11.2016
Auch in der Kita „Zum lustigen Bärenvölkchen“ im Oberkrämer-Ortsteil Bärenklau wird es in den nächsten Jahren ziemlich eng. Quelle: Robert Tiesler
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Oberkrämer

Die Plätze in den Kitas, im Hort und in den Schulen in Oberkrämer könnte in den nächsten Jahren nicht mehr ausreichen. „Die vielen Anmeldungen, die wir jetzt schon haben, zeigen uns, dass das mit der vorhandenen Kapazität nicht mehr abzusichern ist.“ Das sagte Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys am Mittwoch in einem Gespräch mit der MAZ. Auch im Sozialausschuss am Mittwochabend ist das Thema besprochen worden.

Schon jetzt werde mit Provisorien gearbeitet. Der Essenspavillon auf dem Gelände der Bötzower Grundschule wird auch für die Hortbetreuung genutzt. Für die Kitas in Marwitz und Schwante gebe es heute schon Sondergenehmigungen. „Eigentlich ist für jedes Kind ein Bedarf von 3,5 Quadratmetern vorgesehen“, so Peter Leys. Somit dürften in Marwitz 55 bis 58 Kinder betreut werden – es sind aber momentan nach Angaben des Bürgermeister 71. Eng sei es auch im Vehlefanzer Hort und in der Bärenklauer Kita.

Zwar wird momentan in Bötzow ein Anbau für die dortige Kita gebaut. Für Marwitz bedeutet das eine Entlastung, aber die Gesamtlage für Oberkrämer kann der Anbau auch nicht entschärfen.

Erst im vergangenen Jahr ist eine Kitabedarfsplanung für die Gemeinde erschienen. „Die ist schon jetzt komplett überholt“, sagt Peter Leys. Diese hatte für 2019 den größten Bedarf an Kitaplätzen vorhergesagt. „Aber wir liegen schon jetzt deutlich über dem, was für 2019 prognostiziert worden ist.“

Das liegt auch am massiven Zuzug nach Oberkrämer. Allein in Marwitz entstehen momentan 186 neue Wohneinheiten, auch in anderen Ortsteilen sind weitere Wohngebiete und Häuser in Planung. „Der Zeitdruck ist groß“, sagt der Bürgermeister. Im Haushaltsplan für 2017 ist die Problematik noch nicht berücksichtigt, deshalb werde es sicherlich einen Nachtagshaushalt geben. Aber auch erst dann, wenn es konkrete Vorstellungen gibt. Wichtig in dem Zusammenhang sei die Frage, wo denn gebaut werden könne.

Möglich sei ein Hortgebäude in der Dorfaue 1 in Bötzow. „Allerdings läge das recht weit weg von der Schule, was auch ungünstig ist.“ Neben der jetzigen Kita einen Anbau zu schaffen, wäre planungsrechtlich vermutlich auch nicht einfach, so Leys weiter.

Es ist also für die Verwaltung und für die Gemeindevertreter noch viel zu tun in dieser Hinsicht.

Von Robert Tiesler

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