Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Hubschrauber entdeckt Verdächtige bei Brandstelle
Lokales Oberhavel Hubschrauber entdeckt Verdächtige bei Brandstelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:43 07.12.2017
Wieder mussten Donnerstagabend Feuerwehrleute ausrücken, weil es auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Oranienburg brannte. Quelle: Julian Stähle
Anzeige
Oranienburg

Oranienburgs Feuerwehrleute kommen einfach nicht zur Ruhe. Am Donnerstagabend brausten wieder Löschfahrzeuge mit lautem Sirenengeheul durch die Stadt in Richtung ehemaliges Flugplatzgelände, denn auf dem Areal an der Flugpionierstraße brannte es erneut. Nach ersten Informationen der Polizei stand dieses Mal ein Reifenlager, das sich unmittelbar neben einem alten Kasernengebäude befindet, in voller Ausdehnung in Flammen. Wie schon bei allen vorherigen Bränden auf dem Gelände ist von Brandstiftung auszugehen.

Offensichtlich gibt es aber diesmal eine heiße Spur zu möglichen Tätern. Auf dem Dach eines weiteren Kasernengebäudes, das sich nicht weit vom Brandort entfernt befindet, soll ein Polizeihubschrauber, der die Umgebung aus der Luft absuchte, zwei Personen festgestellt haben. Diese sollen nach Informationen von Polizeibeamten dort gelegen und das Brandgeschehen beobachtet haben. Beamte waren bemüht, die verdächtigen Personen vorläufig festzunehmen. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig noch an.

Von Bert Wittke

Oberhavel Kriminalitätslage Oberhavel am 7. Dezember - Polizeiüberblick: Einbrecher ergreifen Flucht

Der Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mühlenbeck, ein Lkw, der auf der Autobahn zwischen Mühlenbeck und Birkenwerder Warnbaken an einer Baustelle überrollt, geknackte Schuppen in Liebenwalde – diese und weitere Meldungen der Polizei aus Oberhavel gibt es im MAZ-Überblick.

07.12.2017

Bei der nächsten Kreistagssitzung am kommenden Mittwoch wollen die Koalitionsfraktionen SPD/LGU und CDU einen Änderungsantrag einbringen. Er zielt auf die Senkung der Kreisumlage ab, damit die Kommunen mehr Geld haben, um Maßnahmen für die Verbesserung der Infrastruktur kofinanzieren zu können.

10.12.2017

58 Prozent der Teilnehmer einer MAZ-Umfrage haben sich dafür ausgesprochen, auf den Bau des neuen Hennigsdorfer Stadtbades zu verzichten. Die Kosten waren zuletzt explodiert, die Stadt müsste sich hoch verschulden und insgesamt 38,3 Millionen Euro an Krediten aufnehmen. Im kommenden Jahr entscheiden die Bürger über das Projekt.

10.12.2017
Anzeige