Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel IG-Metall mahnt Bombardier
Lokales Oberhavel IG-Metall mahnt Bombardier
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:10 29.08.2017
Gegen die Entlassungspläne gab es schon mehrere Protestaktionen. Quelle: Enrico Kugler
Anzeige
Hennigsdorf

Die IG-Metall fordert Bombardier auf, sich an seine Zusagen zu halten: Ein Zugeständnis für das Hennigsdorfer Werk war der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2019 und die Zusage von Investitionen. Im Juni 2017 hatte der Aufsichtsrat einem Grundlagenpapier zugestimmt, das den Rahmen der Umstrukturierung festlegte. Bis zu 500 Stellen sollten demnach im Hennigsdorfer Werk wegfallen. Die Zustimmung sei für die Arbeitnehmervertreter ein schmerzhafter Kompromiss gewesen und erfolgte, um strukturelle Veränderungen in Richtung Zukunftsfähigkeit zu erreichen und Standortschließungen zu vermeiden, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft.

„Im Laufe der Verhandlungen des Unternehmens mit dem Gesamtbetriebsrat zeichnet sich ab, dass plötzlich auch tarifliche Bestandteile wie Arbeitszeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Leistungszulagen Gegenstand der Verhandlungen sein sollen“, so Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. Dem Versuch, kurzfristige Renditeziele durch hektischen Personalabbau und Angriffe auf die Einkommen der Arbeitnehmer zu erzielen, erteile er eine klare Absage. Bislang sei weder der Wille des Unternehmens erkennbar, die Vereinbarung umzusetzen, noch wurden notwendige Personalentwicklungsmaßnahmen vorgelegt. Wenn Bombardier nicht Wort halte und versuche, die im Grundlagenpapier festgeschriebenen Zusagen zurückzunehmen, steuere man bewusst auf den nächsten Großkonflikt zu.

Von MAZonline

Gerhard Steger aus Neuholland sitzt noch einmal mit im Hilfstransporter, wenn es am Freitag auf den Weg ins ehemalige Ostpreußen geht. Der 79-Jährige sagt: „Vielen Dank für die Spenden“.

29.08.2017

Der Radweg zwischen Grüneberg und Liebenberg ist in den Augen der Bewohner und Touristen schon lange ein ernsthaftes Problem, in den Augen des Baulastträgers Kreis offenbar nicht ganz so. Jetzt kommt scheinbar Bewegung in die Sache.

09.03.2018

Berliner Künstlerin Marie-Luise Birkholz entwarf ein sieben Meter langes Pult aus Naturstein. Es soll mit Mitteln des Landes und des Bundes im Jahr 2018 umgesetzt werden.

29.08.2017
Anzeige