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Oberhavel Idee: Busse umfahren die Berliner Straße
Lokales Oberhavel Idee: Busse umfahren die Berliner Straße
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06:15 27.06.2017
Eine der Bauminseln in der Berliner Straße in Kremmen. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Die Berliner Straße in Kremmen gehört inzwischen längst nicht mehr zu den schlimmen Holperpisten in der Altstadt. Sie ist nun eine glatte Asphaltpiste – aber dennoch gibt es Probleme. An mehreren Stellen befinden sich rechts und links am Fahrbahnrand Bauminseln, die in die Fahrbahn reinragen. Das macht die Straße enger – durch parkende Autos und durch den dort durchfahrenden Bus umso mehr.

Kremmens Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) hält den Bau dieser Inseln inzwischen für einen Fehler. „Das haben wir bei der Planung nicht gesehen“, gibt er zu. „Wir haben jetzt einsehen müssen, dass das falsch war.“ Was aber soll mit den Bauminseln nun geschehen? Dabei geht es insbesondere um zwei Stellen im Kurvenbereich. Geht es nach dem Willen des Ortsvorstehers, sollen die beiden Inseln weg.

Tatsächlich gab es schon einen Vor-Ort-Termin mit Bauamt und Bürgermeister Sebastian Busse (CDU). „Ich bin nicht dafür, sie zurückzubauen“, sagte er in einem Gespräch mit der MAZ. Der Rückbau wäre zudem teuer – nach Angaben von Busse lägen die Kosten bei 14.000 Euro pro Insel. Zahlen, die Koop für überteuert hält. „Ich fordere eine reale Kostenschätzung."

Bürgermeister Busse aber hat eine ganz andere Idee. Nach Gesprächen mit der Oberhavel-Verkehrsgesellschaft (OVG) könnte sich abzeichnen, dass stattdessen die Busse nicht mehr durch die Berliner Straße rollen. Dafür würden die Linien den Bogen über die Landesstraße und den Schlossdamm nehmen. Die Bushaltestellen würden vom Marktplatz in Rathaus-Nähe verlegt. „Dann sollte es in der Berliner Straße kein Problem mehr geben“, sagt Sebastian Busse. Eventuell könnte so auch das Scheunenviertel noch einen Bushalt auf der L 170 bekommen.

Von Robert Tiesler

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