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Oberhavel Ideenbörse für den Wanderweg um den Geronsee
Lokales Oberhavel Ideenbörse für den Wanderweg um den Geronsee
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00:27 01.03.2018
Die Naturfreunde (rechtes Bild) diskutierten am Sonnabend über den Verlauf des Weges um den Geronsee. Quelle: Uwe Halling, Stefan Blumberg, privat
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Gransee

Der Geronsee bleibt eines der großen Gesprächsthemen der Granseer. Die Frage: Wie kann er erlebbarer gemacht werden? Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Axel Leben (Schönermark) dazu auf dem Kleinen Naturschutztag in Menz einen eindrucksvollen Vortrag gehalten. Am Sonnabend nahm der See beim Umweltfrühstück – organisiert von der Grünen Liga – großen Raum ein. Konkret: die Gestaltung des Wanderrundweges. „Wir sind hier, um Ideen zu sammeln und wollen versuchen, sie praktisch umzusetzen“, sagte der Vereinsvorsitzende der Grünen Liga Oberhavel, Norbert Wilke, vor den 16 Teilnehmern der Runde.

Norbert Wilke (rechts) machte Ausführungen zum Geronsee. Quelle: Stefan Blumberg

Ihm schwebt vor, den historischen Wanderweg zu aktivieren und dass der künftige Verlauf daran zumindest anknüpft. Ein erster wichtiger Punkt sei die Ausweisung der Strecke als Weg, was gleichbedeutend mit der Sicherung des Bestandes wäre. Und der Verein möge einen Antrag stellen, um den Weg als Naturpfad auszuweisen – alles unter Berücksichtigung des Naturschutzes und der Denkmalpflege. Das Kloster wäre ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Von da ab könnten Info-Tafeln adäquat der Tafel an der ehemaligen Stechlinseebahn aufgestellt werden; beispielsweise zur Geschichte des Strandbades.

Aussichtstürme am See

Es solle Stellen geben, an denen der Geronsee erlebbarer gemacht werden könne. Das sei mit Aussichtstürmen (an der Müggenburg und der B 96) möglich und anderen Stellen, an denen der See einzusehen ist. Den Weg in seinem ursprünglichen Verlauf eins zu eins wieder nutzen zu können, sei schwieriger, weil der Grund und Boden nicht komplett der Stadt gehört. „Nur etwa 70 Prozent sind Stadteigentum“, sagt Nico Zehmke, stellvertretender Amtsdirektor. Dennoch sei es möglich, einige Grundstücksfragen zu klären, aber das könne dauern. Ines Engelke hegt den Wunsch, an einigen Stellen dichter an den See heranzukommen: „Wir driften zu weit ab vom Wasser. Man geht kilometerweit über den Acker und kommt nicht dichter ran. Deshalb würde ich den Weg ’Ackerbürgerweg’ nennen.“

Die mögliche Führung des Rundwegs. Quelle: Amt Gransee

Rückzugsorte für Insekten

Den Weg mehr an den See verlagern – das werden die Umweltfreunde nicht mitmachen, denn sie würden gerade das sensible Gebiet mit seinen Rückzugsorten für Insekten oder Vögel schützen wollen, hieß es. Nico Zehmke untermauerte das: „Es wäre aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht ratsam, den Weg näher an den See zu bekommen.“ Er rekapitulierte, dass der Geronsee und der Rundweg in der Vergangenheit ein vieldiskutiertes Thema war und ist; im Integrierten Stadtentwicklungskonzept, bei Wo(hl)fühlen in Gransee oder dem Wettbewerb Zukunftsstadt. Dennoch: „Es ist nicht das vordringliche Ziel der Stadt, den Weg wieder herzustellen.“

Die Grüne Liga betreibe dennoch Lobbyarbeit dafür. Wenn es an die Umsetzung gehe, brauche es Partner wie Landeigentümer, Kommune oder Naturschutzbehörde. Norbert Wilke resümierte nach dem sechsstündigen „Umweltfrühstück“ am Sonnabend, „dass ich optimistisch bin, was den Rundweg anbelangt“.

Von Stefan Blumberg

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