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Oberhavel Idylle in Grün und Weiß
Lokales Oberhavel Idylle in Grün und Weiß
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16:54 23.08.2017
Gerne steht Gudrun Hennig auf ihrer Terrasse und schaut auf die grüne Pracht ihres Gartens mit weißen Blüten und Sitzecken in der Sonne sowie im Schatten. Quelle: Enrico Kugler
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Hohen Neuendorf

Sie ist wieder dabei. Gudrun Hennig (73), Mitbegründerin der Oberhaveler Veranstaltungsreihe „Offene Gärten“, zog vor zwei Jahren an der Erdmannstraße in Hohen Neuendorf um und hat es geschafft, wieder einen vorzeigbaren kleinen Garten anzulegen. Gemeinsam mit 23 weiteren Gartenbesitzern im gesamten Landkreis Oberhavel öffnet sie am kommenden Sonntag ihren Garten. Gudrun Hennig bietet nicht nur Kaffee und Kuchen an und führt durch ihren Garten, sie lädt außerdem ein, ihre Trödelstände im Garten anzuschauen, die sie gemeinsam mit den Nachbarn bestückt. Sie selbst spendet ihre Einnahmen aus dem verkauften „Kunst und Kram“ für das Tierheim in Tornow. Das macht sie seit Jahren, wer nichts kauft, den bittet sie um eine Spende fürs Tierheim. Zusätzlich zum Sonntag empfängt sie Gäste auch Sonnabend ab 13 Uhr.

Alte Zaunteile dekorieren die Gartenlandschaft. Quelle: Enrico Kugler

Einfallsreich mit vielen Blickfängen ist der Garten von Gudrun Hennig. Sie hat ihn in Grün und Weiß gehalten. „Ich finde, Weiß hat etwas Elegantes. Außerdem leuchten weiße Blüten noch lange am Abend, während dunkle Blüten dann gar nicht mehr zu sehen sind.“ Besonders liebt die rüstige Ruheständlerin Funkien, auch Herzblattlilien genannt, eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Agavengewächse. Weil die aber viel Schatten benötigen, musste sie viele dieser Pflanzen hinter ihr Haus setzen, denn ihr Garten vor dem Haus ist sehr sonnig.

Gudrun Hennig liebt die weiß blühenden Spinnenblumen. Quelle: Enrico Kugler

Besonders filigran sehen ihre Spinnenblumen mit langen spinnenartigen Fäden aus sowie lang blühende Cosmeen mit feinen fiedrigen Blättern und dahlienförmigen Blüten an bis zu zwei Meter hohen Stängeln. Natürlich alle Blüten in Weiß. Auch an Kunst fehlt es nicht in Gudrun Hennigs Garten. Schön anzusehen die mit Wasser gefüllten Glasköpfe an langen Metallstangen, die zwischen den Stauden im Wind hin und her schwanken. Oder der kleine Keramikvogel in der „Olive des Nordens“, wie Gudrun Hennig ihr weidenblättriges Birnenbäumchen bezeichnet. Mit Muschelkalksteinen, die sie stets im Auto aus ihrem Heimatort Teichel in Thüringen mitbringt, hat sich Hennig eine kleine Mauer aufgetürmt, die als Gestaltungselement mit bepflanzten Beeten davor die Grünfläche ihres Gartens durchbricht.

Kunst aus Glas und Metall als Hingucker im Garten von Gudrun Hennig. Quelle: Enrico Kugler

Fast alle Bundesgartenschauen und die hiesigen Landesgartenschauen hat Gudrun Hennig besucht. Doch die meisten Anleitungen hole sie sich aus hiesigen privaten Gärten, berichtet sie. Die Gartenliebhaberin begründet ihre Leidenschaft so: „Man sieht, was man gemacht hat, lernt Erfolg und Misserfolg zu akzeptieren.“ Zum Beispiel könne auch sie nichts gegen den Schädling Buchsbaumzünsler tun, der die Blätter vertilge.

Wer sich ebenfalls Tipps für die Gestaltung seines Gartens holen möchte, sollte am kommenden Sonntag einige der geöffneten Gärten anschauen. Die Gartenfreunde suchen übrigens Mitstreiter, die ihren Garten zeigen würden.

Von Marion Bergsdorf

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