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Im April droht Oranienburg große Evakuierung

1000-Meter-Sperrkreis Im April droht Oranienburg große Evakuierung

Oranienburg (Oberhavel) steht im April womöglich die nächste Bombenentschärfung bevor. Das Vorgehen ist wie immer – zunächst wird der Verdachtspunkt untersucht. Dann ist klar, ob es sich um einen Blindgänger handelt. Im Falle einer Entschärfung müssten 12.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, ein Termin dafür steht schon fest.

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Am 20. April könnte in Oranienburg wieder ein Blindgänger entschärft werden. Eine große Evakuierung droht.

Quelle: dpa-Zentralbild

Oranienburg. Der neue Termin für die Abklärung des zweiten Bombenverdachtspunktes an der Lehnitzstraße 73 in Oranienburg steht fest: Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) haben ihn jetzt abgestimmt: Für Dienstag, 19. April, wird eine Aussage erwartet, ob es sich um einen Blindgänger handelt oder nicht. Falls sich die Anomalie als Blindgänger herausstellt, soll dieser dann am Folgetag, Mittwoch, 20. April entschärft oder gesprengt werden.

Der Sperrkreis ist an diesem Tag bis 8 Uhr zu verlassen. Mit einer Freigabe ist bei einem reibungslosen Ablauf der Entschärfung gegen 15 Uhr zu rechnen.

Da es beim Sperrkreis am 24. Februar Irritationen gab, was den Sperrkreis betraf, weist die Stadt darauf hin, dass mit Zustimmung des KMBD der fließende Verkehr von der Lehnitzstraße in die Willy-Brandt-Straße zur Mittelstraße geführt und dann abgeleitet wird. Der Sperrkreis wird in diesem Bereich diesmal verändert.

» Eventueller Sperrkreis für den 20. April. Bitte klicken, um die Grafik zu vergrößern.

Die Stadt wird am 19. April ab 9 Uhr und auch am 20. April ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon einrichten, das unter o3301/60 09 00 erreichbar ist und Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Pflegebedürftige und alle, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises brachen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt unter 03301/ 60 06 97 in Verbindung.

Im 1000-Meter-Sperrkreis sind rund 12.000 Menschen gemeldet. Betroffen sind auch sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, Domino-World und beide Bahnhöfe der Stadt. Eine Anlaufstelle für Evakuierte ist wieder die Mehrzweckhalle in Germendorf angeboten. Ein Bus-Shuttle wird auch diesmal dorthin fahren.

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen sind: Kita Falkennest, Fröbel, Kleine Fische, Butzelhausen, Lehnitz, Hort Havelschule, Kita Stadtmusikanten, OSZ Georg-Mendheim, Torhorst-Gesamtschule, Havelgrundschule, Runge-Gymnasium und die Schule St. Johannesberg.

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind insgesamt sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden. Diese wurden bereits mittels Ultra-Tem-Verfahren geprüft, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt. Der erste wurde Ende Februar entschärft.

Von MAZonline

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