Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Im Klubhaus öffnet der Krümelklub
Lokales Oberhavel Im Klubhaus öffnet der Krümelklub
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:58 21.02.2018
Karl-Dietmar Plentz (M.) und Bürgermeister Sebastian Busse (r.) mit den Initiatorinnen des neuen Erzählcafés. Quelle: Robert Roeske
Anzeige
Kremmen

Kremmen bekommt ein Eltern-Kind-Café. Es entsteht in einem Raum im Untergeschosses des Klubhauses. Die Eröffnungsfeier ist für den 23. Februar geplant.

Die Idee dafür kommt von Lea Wedewardt, Jacqueline Lemke und Anja Rettschlag. „Ich leite auch die Krabbelgruppe im evangelischen Gemeindehaus“, erzählte Lea Wedewardt am Freitag. „Wir haben uns als Mütter aber noch ein weiteres Angebot gewünscht. Ich komme aus Berlin, da sind solche Eltern-Kind-Cafés Gang und Gebe.“ Tatsächlich gibt es in Oberhavel bislang nur einen Eltern-Kind-Treff in Oranienburg, Cafés sind in Planung, aber Kremmen ist nun der Vorreiter.

Der Krümelklub entsteht in einem der Klubhaus-Räume. Quelle: Robert Roeske

„Wir wollen, dass die Kinder spielen können und wir gleichzeitig einen guten Kaffee kriegen“, sagte Lea Wedewardt. Eine Konkurrenz zur Bäckerei Plentz sollte es nicht geben. „Es lag also nahe, bei Plentz selbst zu fragen, ob das umsetzbar ist.“ Plentz sagte zu. Seit Juni 2017 betreibt er im Erdgeschoss des Klubhauses die Bäckerei. Einer der hinteren Räume steht nun für den „Krümelklub“ offen. So wird das Angebot heißen.

Das Familiencafé wird montags bis sonnabends ab 9 Uhr geöffnet sein. Die Kinder können spielen, es gibt für sie eine speziell eingerichtete Ecke, außerdem verschiedene Spielsachen. Immer am Donnerstagnachmittag sind Aktionen geplant. So wird es am 2. März eine Kennenlernrunde geben und am 8. März eine offene Fragestunde mit der Kinderkrankenschwester und Stillberaterin Jacqueline Lemke. Kurz vor Ostern stehen Mitmach-Lieder auf dem Plan.

Ein Treffpunkt für junge Familien soll in Kremmen entstehen. Quelle: Robert Roeske

Karl-Dietmar Plentz freut sich über die Einrichtung des Familiencafés. „Ich bin ja selbst frischgebackener Opa.“ Er wünsche sich, dass sich ein neuer Treffpunkt für die junge Generation entwickele. „Ich bin mir bewusst, dass es eine Initialzündung werden könnte, die aber noch Entwicklungszeit braucht“, so Plentz weiter. Das Klubhaus solle sich nach und nach zu einem Ort für alle entwickeln. „Vielleicht gibt es ja auch mal einen Omaklub oder einen Vorleseklub.“ Er hofft, dass im Laufe der Zeit auch weitere Impulse von den Gästen kommen, die sagen, was sie sich eventuell noch wünschen.

Unterstützung für das neue Projekt kommen auch vom Landkreis Oberhavel und von der Stadt Kremmen. „Eine sehr schöne Sache“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Freitagmittag bei der Präsentation des Krümelklubs. „Das ist ein Kleinod, das hier entstehen wird.“ Die Lage mitten am Marktplatz im Zentrum der Stadt sei günstig. „Ich gehe davon aus, dass die Kremmener das annehmen werden“, so Busse weiter. Es kehre noch mal ein Stück mehr Leben ins Klubhaus ein.

Pressekonferenz für das neue Familiencafé am Freitagmittag. Quelle: Robert Roeske

Die Krabbelgruppe für Eltern mit ganz kleinen Kindern im Gemeindehaus an der Kirche wird es auch weiterhin geben, sagte die studierte Kindheitspädagogin Lea Wedewardt. Das neue Familiencafé sei ein zusätzliches Angebot. Sie lobte die gute und gemütliche Atmosphäre in der Bäckerei im Klubhaus.

Die Eröffnungsfeier für den neuen Krümelklub beginnt am Freitag, 23. Februar, um 15 Uhr. Dafür will sich Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz noch kleine Aktionen einfallen lassen.

Von Robert Tiesler

Oberhavel Oranienburg OT Wensickendorf (Oberhavel) - Letztes Geleit für Polizist Klaus-Dieter Teetz

Der Polizist und langjährige Fußball-Trainer Klaus-Dieter Teetz ist am Freitag auf dem Friedhof Wensickendorf bestattet worden. 400 Menschen erwiesen „Teetzi“ die letzte Ehre. Sein Merkmal sei sein inneres Strahlen gewesen, sagt der Pfarrer. Der 57-Jährige war bei einem tragischen Unfall Anfang Februar ums Leben gekommen.

21.02.2018

Paul Redel ist neuer Geschäftsführer des Kreisverbandes Oberhavel der Volkssolidarität. Seit Donnerstag bildet er mit Vorgängerin Sylvia Grande eine „Doppelspitze“, die in den Landesverband wechselt. Redel stellt sich nun überall vor und erkundet den Kreis. Der 38-jährige kommt aus Berlin. Es gab acht Bewerber um den Posten.

21.02.2018

Zu einem Sattelauflieger, der offensichtlich mit einem falschen Kennzeichen ausgestattet war, wurde die Polizei am Donnerstagvormittag gerufen. Dem Lkw fehlte ebenfalls eine gültige Plakette der Hauptuntersuchung sowie das Zulassungssiegel.

21.02.2018
Anzeige