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Im Rausch der Tanzmusik

Hohen Neuendorf Im Rausch der Tanzmusik

Das dreitägige Tanzturnier „German Open“, die Meisterschaft der Linedancer lockte am Wochenende hunderte Besucher und 240 Teilnehmer aus der ganzen Welt in die Stadthalle nach Hohen Neuendorf. Was geboten wurde, war Tanzsport auf höchstem Niveau. Besonders die Show am Sonnabend zeigte, dass Line Dance mehr ist als Countrymusik und Cowboyhut.

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Aufs Islandpferd gekommen

Line Dance im Wettbewerb.

Quelle: Robert Roeske

Hohen Neuendorf. Höhepunkt des großen, dreitägigen Tanzturniers „Berlin Open – The German Dance Championships“ ist die große Tanzgala am Sonnabendabend. Dann wird sämtlicher Turnier- Wettkampf- und Organisationsstress beiseite gelegt und nur genossen.

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240 Teilnehmer und hunderte Besucher zählte die 15. Ausgabe des internationalen Tanzturniers „Berlin Open“, das am Wochenende in der Stadthalle Hohen Neuendorf stattfand.

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Denn was auf der großen Tanzfläche geboten wird ist die Creme de la Creme des Tanzsports. So reichte das Programm vom traditionellen Line Dance, über Contemporary, Standard- und Lateintänzen hin zu Akrobatik. Die Halle war passend zum Motto der anschließenden Partytanznacht „One night in white“ mit weißen Luftballons stilvoll dekoriert. Das Stimmengewirr in der überaus gut gefüllten Halle bunt gemischt. „Ich mag die Atmosphäre des Turniers, alle tanzen gemeinsam, ohne dieselbe Sprache zu können. Tanzen Verbindet“, begeisterte sich Sophie Reimann, die während des Turniers für die Ansagen der Tänze zuständig war. Auch die Musik reichte von Countrysongs für die klassischen Linedancer, bis hin zu modernen Titel, bei denen die Tanzfläche bei der Party fast schon zu klein war für alle Tanzwütigen.

„Ich war positiv überrascht von der Veranstaltung, hatte bisher noch nie davon gehört“, lobte auch Mike Uhl aus Bergfelde. Bei ihm hat in der Show besonders das Tanzpaar Maria Hirnich und Tobias Wozniak aus Berlin Eindruck hinterlassen. Mit einem Wiener Walzer zu „Nights in White Satin“ von The Moody Blues und einer Lateinkür zeigten die frischgebackenen ostdeutschen Meister über zehn Tänze neben tänzerischem Können, mitreißende Ausdruckskraft und fließende Eleganz. „Das war sehr galant“, so Uhl, der bisher Tanzsport nur als Klischee aus der Flimmerkiste angesehen hatte. „Nächstes Jahr kommen wir den ganzen Tag, um auch die Wettbewerbe zu sehen.“ Vielleicht werde er auch einmal einen Kurs in Line Dance besuchen, überlegte der Bergfelder.

Seine zwölfjährige Tochter Sina, die Hip-Hop-Unterrichte hatte, hatte besonder bei den artistischen Einlagen der tanzenden Putzfrauen ihren Spaß. Mit Komik und grandioser Artistik auf Trampolin und Kasten, brachten die vier Herren vom „Team Supreme“ in Kittelschürze die Halle zum Toben. Fast nebenbei zauberten sie zum Gassenhauer „Das bisschen Haushalt“ ihre Salti auf die Matte. „Die Organisation ist toll“, freute sich auch Mirko Schubert, den die Internationalität in Hohen Neuendorf begeisterte. Und das Können der Nachwuchsartisten Julia und Lukas, die eine seltene Hand-auf-Hand-Nummer mit Würfen und Hebungen zeigten.

Von Ulrike Gawande

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