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Oberhavel Immer noch Engpässe bei der Kfz-Zulassung
Lokales Oberhavel Immer noch Engpässe bei der Kfz-Zulassung
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17:59 26.02.2018
Ganz so reibungslos, wie es sich die Bürger wünschen würden, lief die Abfertigung in der Kfz-Zulassungsstelle in Oranienburg 2017 offensichtlich nicht. Quelle: privat
Oranienburg

Die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle des Kreises in Oranienburg habe 2017 überwiegend gut funktioniert. Zu dieser Einschätzung gelangte am Montagabend Matthias Rink (CDU) in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Kreisentwicklung, Verkehr und Vergaben. Engpässe, so der Dezernent für Soziales und Verkehr, habe es lediglich in den Monaten Juni, Juli und Oktober gegeben. Am Stellenplan, so Matthias Rink, habe das nicht gelegen. Dort stünden für diesen Bereich ausreichend Stellen zur Verfügung. Wenn es längere Wartezeiten gab, habe dies vielmehr daran gelegen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig durch Krankheit oder Mutterschaftsurlaub ausgefallen seien. Solche Dinge ließen sich nicht ganz so schnell wie gewünscht kompensieren.

Drei Monate sind 25 Prozent der Arbeitszeit

Ausschussmitglied Uwe Klein (SPD), Gemeindevertreter in Glienicke, wollte die positive Einschätzung von Dezernent Matthias Rink nicht teilen. Wenn drei Monate lang personelle Engpässe in der Zulassungsstelle gegeben habe, entspreche das immerhin etwa 25 Prozent eines Jahres. Wenn er, so Uwe Klein, 25 Prozent seiner Arbeitszeit nicht am Platz sei, würde er mit seinem Arbeitgeber aber ganz gehörigen Ärger bekommen. Das Glienicker Kreistagsmitglied regte an, das Thema in der Aprilsitzung des Ausschusses noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen und ausführlich zu diskutieren. Ziel müsse sein, dafür zu sorgen, dass die Zulassungsstelle das ganze Jahr über einen bürgerfreundlichen Service anbieten kann. Dazu gehöre, dass niemand umkehren müsse, weil an einem oder mehreren Tagen aus Personalgründen keine Wartenummer mehr vergeben werden. Wenn täglich konstant acht bis neun Arbeitskräfte pro Tag zur Verfügung stehen, könnten längere Wartezeiten künftig zuverlässig ausgeschlossen werden, ist sich Matthias Rink sicher.

Viele Ausfälle beim Online-Verfahren

Eine Ausnahme bildet das Online-Verfahren. Dort, so hatte Uwe Klein in der Ausschusssitzung am Montagabend informiert, gebe es gegenwärtig bei Neuanmeldungen Wartezeiten von bis zu zwei Wochen. Dezernent Matthias Rink begründete dies mit hohen Ausfallquoten, die der Kreis momentan verkraften müsse.

2017 waren im Landkreis Oberhavel 171 000 Fahrzeuge zugelassen. Das sind 5000 mehr als noch im Jahr 2016. Wurden 2016 in Oberhavel 6300 Fahrzeuge neu zugelassen, wurde diese Zahl im vergangenen Jahr noch einmal um 2750 Fahrzeuge übertroffen.

Mit der Zulassungsstelle wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Millionen Euro an Einnahmen für den Kreis erzielt.

Von Bert Wittke

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