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Immer noch genug Geld in der Hinterhand

Haushalt 2016 in Oberkrämer Immer noch genug Geld in der Hinterhand

Zwar weist der Haushalt 2016 in Oberkrämer einen Fehlbetrag in Höhe von 242.400 Euro auf, doch der Kassenbestand ist in der Gemeinde so gut – er beträgt etwa 7,5 Millionen Euro –, dass das für die Finanzen kein Problem sei. Bis 2020 könnte Oberkrämer zudem schuldenfrei sein.

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Oberkrämer investiert 2,4 Millionen Euro.

Quelle: FOTO: ARCHIV

Oberkrämer. Der aktuell vorliegende Haushaltsplan der Gemeinde Oberkrämer für 2016 weist zwar einen Fehlbetrag in Höhe von 242 400 Euro auf, aber es liegt immer noch genug Geld in der Hinterhand, um diese Verluste wettzumachen. Auch der Schuldenstand schmilzt weiter.

Am Donnerstagabend haben die Gemeindevertreter Einblicke in den Plan für das kommende Jahr bekommen, endgültig beschlossen werden soll er aber erst im Dezember.

Wie Bürgermeister Peter Leys (BfO) sagte investiert die Gemeinde 2016 etwa 2,4 Millionen Euro. Das ist weniger als in diesem Jahr, allerdings waren 2015 auch das neue Seniorenheim in Vehlefanz und die Sporthallen in Eichstädt und Marwitz besonders große Bocken.

Zu den wichtigsten Investitionen 2016 zählt der Neubau für die Kita in Bötzow. Laut des neuesten Kitabedarfsplan besteht insbesondere in Marwitz und Bötzow Handlungsbedarf in Sachen Kitaplätze. In Marwitz allerdings gebe es keine Erweiterungsflächen, so Leys. Für das neue ergänzende Gebäude sind etwa 800 000 Euro veranschlagt, schon im Herbst 2016 soll es fertig sein. Für die Sanierung der Fassade an der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule sind im kommenden Jahr 550 000 Euro eingeplant.

Wegen der Groß-Investition in Bötzow sind andere Vorhaben verschoben worden: Die Sanierung der Marwitzer Kita erfolgt später, das neue Feuerwehrfahrzeug für Marwitz ist für 2017 geplant, ebenso einige Anschaffungen für den Bauhof oder ein Dienstwagen.

Oberkrämer profitiert außerdem von etwas höheren Einkommens- und Umsatzsteuereinnahmen. Seit 2008 hat die Gemeinde keine Kredite aufgenommen, laut Bürgermeister Leys sei das in nächster Zeit auch nicht geplant – oder notwendig. Denn der Kassenstand könnte Ende 2015 bei 8,99 Millionen Euro liegen, Ende 2016 immerhin noch bei 7.45 Millionen Euro. 2014 betrug er allerdings noch 12,83 Millionen. „Die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre ließ den Kassenstand rapide sinken“, so Kämmerin Heike Schmidtsdorf am Donnerstagabend.

Zum Ende dieses Jahres könnte der Schuldenstand der Gemeinde bei 785 000 Euro liegen, Ende 2016 nur noch bei etwa 481 000 Euro. Bis zum Jahr 2020 könnte Oberkrämer schuldenfrei sein.

Von Robert Tiesler

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