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In Neu-Vehlefanz startet die Erdbeerernte

Für Selbstpflücker In Neu-Vehlefanz startet die Erdbeerernte

Der Sommer naht, jetzt wird es Zeit für Erdbeeren. Auf einem Feld im Oberkrämer-Ortsteil Neu-Vehlefanz können sich Besucher ab Freitag ihre Erdbeeren selbst pflücken. Im vergangenen Jahr kamen mehrere Zehntausend Menschen. Das Obst- und Gemüseangebot soll noch erweitert werden.

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Die ersten Erdbeeren! Marina Postrach leitet den Verkaufsstand, Stephan Seeger ist Betriebsleiter.

Quelle: Robert Tiesler

Neu-Vehlefanz. Die ersten Erdbeeren auf dem Feld in Neu-Vehlefanz sind schon verkauft. Immerhin gab es ja bereits ein paar sonnige, warme Tage. Am Freitag aber ist echter Saisonstart. Auf dem Feld können Besucher ihre Erdbeeren wieder selbst pflücken. Im vergangenen Jahr nutzen dies mehr als 26 500 Menschen, teilte Schwanteland-Geschäftsführer André Krötz mit.

In diesem Jahr gibt es allerdings einige Veränderungen. „Wir haben nun eine Einfahrt für den Verkauf und eine für die Erdbeer-Selbsternte“, sagt André Krötz. Für die Erdbeeren müssten jedes Jahr neue Flächen gesucht werden, diesmal sei es eine, die sich auf einem danebenliegenden Feld befinde. Dort befindet sich nun ein zweiter Verkaufsstand. Am ersten, bekannten Standort, können Besucher aber weiterhin auch Erdbeeren kaufen – darüber hinaus aber noch vieles mehr. So gibt es auf dem Neu-Vehlefanzer Feld Blumenkohl in verschiedenen Farben. „Die Weißen gehen am besten, die Farbigen sind was fürs Auge“, so Geschäftsführer Krötz. Daneben gibt es Rosenkohl, Porree, Kräuter und diverse Tomatensorten, auch die ersten Gurken sind schon zu haben. Ein breiteres Kartoffelsortiment soll es ebenfalls geben. Es werde jedes Jahr etwas Neues probiert, so André Krötz.

Erdbeeren aus Neu-Vehlefanz

Erdbeeren aus Neu-Vehlefanz.

Quelle: Robert Tiesler

So soll es in diesem Jahr erstmals auch Erdbeeren nach dem eigentlichen Saisonende geben. Immerblühende Sorten machen es möglich. „Dann könnte es bis Ende September bei uns Erdbeeren geben“, sagt Betriebsleiter Stephan Seeger. „Die Erdbeeren sind sehr beliebt, und oft fragen die Leute auch nach dem Saisonende noch danach.“ Im kommenden Jahr könnte es auf diese Weise vielleicht auch schon ab dem 10. Mai – also zwei bis drei Wochen früher als sonst – diese roten Früchte geben. „Es geht uns darum, die Saison bis Ende Oktober voll auszunutzen.“ Bislang gab es in Neu-Vehlefanz nach der Erdbeer- und vor der Apfelernte eine kleine Pause.

„Mittelfristig ist es unser Ziel, auf dem Feld das komplette Obstsortiment anzubieten“, sagt André Krötz. Mit den Äpfeln endet im Herbst die Saison.

Das Erdbeerfeld in Neu-Vehlefanz

Das Erdbeerfeld in Neu-Vehlefanz.

Quelle: Robert Tiesler

Fünf Mitarbeiter sind ständig im Bereich des Verkaufes in Neu-Vehlefanz vor Ort. Geöffnet ist jeden Tag, außer am Montag. „Die meisten Leute kommen am Wochenende.“ Und es sind nicht nur Menschen aus Berlin, auch Bewohner der Region nutzen das Angebot immer öfter.

Das Feld in Neu-Vehlefanz ist erreichbar über die Perwenitzer Chaussee in Vehlefanz, weiter bis Wolfslake und dort nach links in Richtung Neu-Vehlefanz. Von Eichstädt aus geht es über den Perwenitzer Weg und den Gustav-Büchsenschütz-Weg über Eichstädt-Ausbau nach Neu-Vehlefanz. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 8 bis 18 Uhr.

Von Robert Tiesler

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