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13:57 25.01.2016
Malt auch in Aquarelltechnik: Caroline Lembke. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Es liegt ziemlich versteckt am Ende der Speyerer Straße, mitten im Grünen und doch nun einen Katzensprung von Oranienburgs Innenstadt entfernt: Das kleine „Atelier Caroline“ im Haus Nummer 56. „Wir sind erst im April letzten Jahres hier eingezogen“, so die Künstlerin. Zuvor waren sie und ihre Mann Ralf in Berlin, anschließen in Sachsenhausen zu Hause. Gereizt hatte sie vor allem genau dieser Standort: abgelegen und doch zentral. Und, dass zum Wohnhaus eine Remise gehört. Hier hat Caroline Lembke ihren Rückzugsort für die künstlerische Arbeit im Sommer, im Winter nutzt sie die kleine Galerie mit Verkaufsraum im Wohnhaus.

Malen sei von Kindesbeinen an ihre Leidenschaft gewesen. „Ich wollte ursprünglich Kunst studieren, habe mich dann doch für die Sprachen entschieden.“ Schnell verkaufte sie erste Seidentücher auf Kunstmärkten, sie eröffnete zusammen mit ihrem Mann, der sich der Tiffany-Kunst verschrieben hatte, ein Geschäft im Wedding für Seidenmal-Utensilien und jener Kunst der bunten Glas-Objekte. In der damaligen Boomzeit der 1980er-Jahre. Auch heute ist sie auf Kunstmärkten präsent, stellt in ihrer Galerie Seidentücher aus, Bilder auf Seide, Krawatten, Karten, Kunstdrucke und Geschenkartikel. Jedes Stück ein Unikat. Ihre Motive findet Caroline Lembke meist in der Natur, die sie dann in den verschiedensten Techniken auf Seide umsetzt: mit Konturenmittel, Salzen, in fließender Aquarelltechnik, Spritztechnik.

Und weil es schwierig sei, von der Kunst zu leben, „gebe ich als Haupterwerb Englischunterricht“, ebenso Ehemann Ralf Lembek, der als IT-Dozent arbeitet. Es sind Kurse an der Volkshochschule, in Firmen und bei ihr im Hause für Schüler wie Erwachsene. Für Kinder ab der 4. Klasse handele es zumeist um Start- oder Nachhilfe, „die Erwachsenen möchten ihre Sprachkenntnisse auffrischen, ob für den Job oder die nächste Urlaubsreise“. Bei einem ersten Treffen werde das Niveau der Kenntnisse gecheckt, um dann auf dem erforderlichen Level beginnen zu können.

Beim Adventsmarkt im Dezember hat die Oranienburgerin den ersten Schritt getan, um das „Atelier Caroline“ bekannter zu machen und war mit dem Erfolg der Premiere, der Zahl der Käufer und Neugierigen durchaus zufrieden. Nun will sie auch im Sommer zu einem kleinen Kunstmarkt einladen. Eben an jenes lauschige Plätzchen – lediglich einen Katzensprung von der City entfernt. Geöffnet ist immer sonnabends von 10 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung. Wenn das Atelier-Schild draußen steht, „sind wir zu Hause, dann einfach klingeln“, bittet Caroline Lembke.

Von Heike Bergt

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