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Ingo Pahl dreht Film für die Ofenstadt

Velten Ingo Pahl dreht Film für die Ofenstadt

Die Veltener sind auf den Geschmack gekommen. 300 Hennigsdorfer kamen vor Weihnachten bei Ingo Pahl in Marwitz vorbei, um sich eine DVD mit dem Film abzuholen, den er über Hennigsdorf gedreht hatte. Weitere 3700 Interessierte schauten sich zudem den Film in Internet an. Jetzt entsteht ein ähnliches Werk für Velten.

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Ingo Pahl lichtet für den Veltenfilm auch die derzeitige Sonderausstellung „HB, In der Werkstatt“ im Hedwig-Bollhagen-Museum ab.

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. 300 Hennigsdorfer kamen vor Weihnachten bei Ingo Pahl in Marwitz vorbei, um sich eine DVD mit dem Film abzuholen, den er über Hennigsdorf gedreht hatte. Weitere 3700 Interessierte schauten sich zudem den Film in Internet an.

Und auch die Nachbarstadt Velten wurde neugierig. „Der Film ist ein riesen Erfolg. Eines Tages rief mich die Veltener Pressesprecherin an und fragte, ob ich nicht auch einen Film über die Ofenstadt drehen könnte“, berichtet der Marwitzer, der eigentlich gelernter Buch- und Offsetdrucker ist. Er konnte. Schon in der Weihnachtszeit begann er mit den ersten Dreharbeiten. „Die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Marktplatz ist schon im Kasten.“ In Gesprächen mit Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner wurde besprochen, welche sehenswerten Punkte der Ofenstadt zudem berücksichtigt werden sollen.

„Die Ausdehnung der Gewerbegebiete werde ich aus dem Flieger filmen“, so der passionierte Hobbyfilmer, der bis letzten Sommer selbst einen Flugschein hatte, den er aber nicht mehr verlängert hat. „Filmaufnahmen brauchen oft viele Anläufe, da Licht und Wetter passen muss.“ Die Wohngebiete werde er hingegen mithilfe einer Drohne festhalten, verrät der 68-Jährige. „Bei Aufnahmen mit dem Flieger ist man oft zu hoch und zu schnell am Filmobjekt vorbei.“ Die Erlaubnis für die Dreharbeiten hat er von der Stadt schon bekommen. Und natürlich dürfen die öffentlichen Gebäude, Kitas, Schulen, Museen und die alten Ofenfabriken in dem Film nicht fehlen. Flyer, Bücher und Prospekte dienen dem Hobbyfilmer, der früher auch die „Schlauchpost“ der Feuerwehr Oberkrämer gemacht hat, als Informationsquelle. Und so werden auch die Texte des Veltenfilms von Ingo Pahl selbst eingesprochen.

„Ich bekomme alle Unterstützung, die ich brauche von der Stadt. Die Resonanz ist überaus positiv.“ Die große Kunst ist dann aber der perfekte Schnitt des Films. So kurz, aber so effektiv wie möglich, sei dabei das Ziel. „Ich habe keine Vorgaben der Stadt, habe aber die Erfahrung gemacht, dass die ideale Filmlänge zwischen 15 und 30 Minuten liegt.“ Aus drei Stunden Filmmaterial schnitt Pahl den Film über Hennigsdorf zusammen. Mit ähnlich viel Filmmaterial rechnet Pahl, der vor 18 Jahren aus Berlin nach Marwitz gezogen ist, auch für Velten.

Ist der Veltenfilm fertig, hat auch Museumsleiterin Nicole Seydewitz Interesse an einem Film über die Museen angemeldet. Pahl bringt seine Kamera schon in Position.

Von Ulrike Gawande

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