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Oberhavel Investor Feulner springt ab
Lokales Oberhavel Investor Feulner springt ab
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00:18 25.01.2016
So sollte das Einkaufszentrum eigentlich einmal aussehen. Quelle: Skizze.Planer
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Velten

2500 Quadratmeter groß sollte der Vollsortiment-Supermarkt in der Veltener Innenstadt werden, die Kette Edeka hatte schon zugesagt. Doch der Traum ist für Investor Feulner aus Baden-Württemberg nun endgültig geplatzt. „Wir bauen in Velten kein Einkaufszentrum mehr“, sagte Hannelore Feulner gestern der MAZ. Der Hauptgrund: Velten habe für ein Einkaufszentrum in der Größe zu wenige Einwohner, die Kaufkraft ist zu gering. Außerdem ziehe die geplante Kaufland-Filiale im Hennigsdorfer Ziel-Center zu viele Kunden. Das hatte ein Gutachter beim Workshop zur Zukunft der Innenstadt schon im Sommer 2014 erklärt (MAZ berichtete). Seitdem gilt: Ein Supermarkt im Einkaufszentrum dürfte nur noch 1800 Quadratmeter haben. „Das ist uns aber zu klein“, sagte Hannelore Feulner hörbar angesäuert.

Bürgermeisterin Ines Hübner erklärte am Montag im Hauptausschuss, dass Feulner keine Schadenersatzansprüche geltend machen könne. Die Verwaltung hat indes schon andere Pläne. Statt eines reinen Einkaufszentrums könne man Wohnungen in den neuen Bau integrieren. „Die Bürgerumfrage hat uns klar gezeigt, dass unsere Ofenstädter sich unter anderem verstärkt Wohnraum in der Innenstadt wünschen“, so Ines Hübner. Andere Städte hätten durchaus vergleichbare Projekte geschaffen, wo ein Supermarkt im Erdgeschoss und in der ersten Etage Wohnungen oder Freizeitmöglichkeiten seien. „Das ist städtebaulich sehr extravagant“, so Hübner. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es einen städtebaulichen Wettbewerb dazu gebe. Wichtig sei aber zunächst, dass ein neuer Bebauungsplan und das Einzelhandelskonzept beschlossen werden. Mit dem Konzept sollen die Veltener Supermärkte und Discounter daran gehindert werden, ihre Flächen zu vergrößern. Sie dürften demnach nicht größer als 800 Quadratmeter sein, maximal 150 Quadratmeter dürften etwa Bäcker, Fleischer oder Zeitungsläden groß messen. Mit dieser Maßnahme soll abgesichert werden, dass der geplante Vollsortimenter im Zentrum – so er gebaut wird – genügend Kunden hat. 1000 bis 1500 Menschen solle der Markt im Zentrum pro Tag einmal haben und so die schlecht besuchte Innenstadt beleben. Die Mitglieder des Hauptausschuss sprachen sich mit knapper Mehrheit für das Einzelhandelskonzept aus.

Von Marco Paetzel

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