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Ist die Eiche in Schwante noch zu retten?

Nach einem Blitzschlag Ist die Eiche in Schwante noch zu retten?

Die alte Eiche auf dem Dorfanger in Schwante ist ortsprägend. Aber nun ist sie in Gefahr. Nach einem Blitzschlag muss geprüft werden, ob der Baum noch zu retten ist oder ob der gefällt werden muss. Das wäre bitter, denn gerade erst ist der Platz neu gestaltet worden.

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In die alte Eiche schlug der Blitz ein.

Quelle: Verwaltung

Schwante. Die alte Eiche auf dem Dorfanger ist ortsprägend. Aber sie ist in Gefahr.

Bei einem Baustellenbesuch am Montag musste Dirk Eger, der Leiter des Bauamtes in Oberkrämer, feststellen, dass kürzlich in die Eiche am Holzbackofen ein Blitz eingeschlagen ist. „Die Eiche war zuletzt infolge eines Pilzbefalls bereits schwer gezeichnet“, so Dirk Eger. „Zur Überprüfung der Standsicherheit war im Frühjahr ein Sachverständiger mit einer eingehenden Baumuntersuchung beauftragt worden.“

Da schlug der Blitz ein

Da schlug der Blitz ein.

Quelle: Verwaltung

Ergebnis: Das Kronenvolumen sollte um etwa 30 Prozent eingekürzt werden. „Da ein Blitzeinschlag auch immer größere Schäden am Wurzelwerk der Bäume anrichtet, kann nunmehr eine gänzliche Fällung wohl nicht mehr ausgeschlossen werden.“

Noch ist aber für die Eiche in Schwante nicht alles verloren. Weitere Fachleute sollen jetzt in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. „Dieser Baum hatte zweifelsfrei über Jahrzehnte in der Schwantener Ortsmitte eine besonders herausragende Funktion“, sagt Dirk Eger.

Besonders bitter wäre eine Fällung des Baumes schon allein deshalb, weil nach monatelangen Bauarbeiten der Dorfanger wieder frei befahr- und begehbar ist. Die Kreuzung ist völlig neu gestaltet worden. Die von Groß-Ziethen kommende Landesstraße 17 führt nun im fast rechten Winkel an die L 170 heran.

Letzte  Bauarbeiten an den Bordsteinen in der Dorfstraße

Letzte Bauarbeiten an den Bordsteinen in der Dorfstraße.

Quelle: Verwaltung

Zum Abschluss der Baumaßnahme des Landesbetriebes Straßenwesen hat die Gemeinde Oberkrämer nun direkt vor der Bäckerei auf dem kommunalen Abschnitt zwischen den beiden Landesstraßen am Montag auch noch die Bordsteine saniert. Bereits vor Beginn der großen Baumaßnahme in diesem Areal waren Teile der Bordanlage beschädigt, so der Bauamtsleiter. Die sanierten Borde mussten einen Tag lang aushärten. „Dann kann die Bordanlage bei den nächsten Veranstaltungen am Holzbackofen in fast neuem Glanz erstrahlen“. sagt Dirk Eger.

Von Robert Tiesler

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