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Oberhavel "Iwahn 2.0" erhält Sonderpreis
Lokales Oberhavel "Iwahn 2.0" erhält Sonderpreis
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08:00 25.03.2014
Das Team vom „Iwahn 2.0“, der Oranienburger Schülerzeitung. Quelle: Mischa Karth
Oberhavel

Die Löwenberger Schülerzeitung „Alles drin“ ist im Bereich der Oberschulen die beste Schülerzeitung Brandenburgs. Die Urkunden überreichte Montagvormittag im neuen Potsdamer Landtag Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp. Den zweiten Platz erreichten „Werners beste Seiten“ von der Granseer Werner-von-Siemens-Schule. Der „Iwahn 2.0“ vom Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium erhielt einen Sonderpreis als beste Newcomerredaktion.

„Alles drin“ ist inzwischen eine Institution an der Libertasschule in Löwenberg. Mittlerweile ist die 98. Ausgabe erschienen. Vor einem Jahr reichte es „nur“ für den zweiten Platz. Stefanie Koebernik und Franziska Stroppe betreuen die insgesamt 21 Schüler, die sich an der Zeitung beteiligen. „Wir werden unseren ersten Platz hinterher feiern“, hatte Koebernik den Schülern versprochen, die gestern nicht mit nach Potsdam konnten. Ideen für die 500 Euro Preisgeld will sie nun in der Gruppe sammeln. „Vielleicht laden wir einen mobilen Fortbildungsbus zu einem Workshop ein, das habe ich schon seit Jahren im Blick.“ Burkhard Jungkamp lobte die Redaktion insbesondere für die „überzeugende Herangehensweise“ für einen Artikel über den 17. Juni 1953. Außerdem habe der Jury gefallen, dass regionale Streitthemen im Blatt vorkommen.

„Es ist erneut eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit“, sagte Lehrerin Manuela Winter, die „Werners beste Seiten“ in Gransee betreut. „Der Name ist in bestem Sinne Programm“, lobte vorher Burkhard Jungkamp in seiner Laudatio. Lob fanden kritische Artikel über die Cafeteria der Schule sowie über die Ausbildung am Oberstufenzentrum.

Die „Iwahn“-Redaktion des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium darf an einem eintägigen Journalistenworkshop teilnehmen. „Wir sind stolz darauf“, sagte gestern Redaktionsmitglied Lukas Degenhardt. Ihr nächstes Heft erscheint voraussichtlich im April.

Gerrit Große, die Landtagsvizepräsidentin, sagte vor den Schülern, die Qualität der Zeitungen sei stabil. „Alle Preisträger konnten die Landesjury überzeugen.“ Im Gespräch mit der MAZ äußerte sie sich jedoch besorgt. Die Zahl der Anmeldungen für den Wettbewerb gehe zurück. Insbesondere an den Oberschulen passiere in Sachen Schülerzeitung wenig. „Da wünschen wir uns eine Initialzündung“, sagte sie. An den Grundschulen aber tue sich was.

Von Robert Tiesler und Mischa Karth

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