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Jäger stöbern das Wild auf

Lehnitz Jäger stöbern das Wild auf

Zu einer Stöberjagd brachen am Mittwoch 150 Jäger, darunter auch Frauen und zahlende Jagdgäste, auf dem ehemaligen Schießplatzgelände in Lehnitz auf. Sie reagierten mit der Aktion auf die erheblichen Wildschäden und die teilweise zu hohe Wilddichte im Wald.

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Zwölf Schwarzkittel brachten die Jäger am Mittwoch in Lehnitz zur Strecke.

Quelle: Helmut Schneider

Lehnitz. „Die Wildschäden in unseren Wäldern sind erheblich. Die Wilddichte ist teilweise zu hoch, da müssen wir regulierend eingreifen“, begründete Forstdirektorin Annette Busch vom Bundesforstbetrieb Havel/Oder/ Spree mit Sitz in Märkisch-Buchholz die Jagd am Mittwoch auf dem ehemaligen Schießplatzgelände der Bundeswehr in Lehnitz. „Solche Jagden sind ein kleiner Teil unserer Aufgaben. Hauptsächlich sind wir für Holznutzung, Aufforstung und Naturschutz zuständig“

Ab 9 Uhr waren 150 Jäger, darunter auch einige Frauen und zahlende Jagdgäste, mit ihren Stöberhunden auf der Pirsch und hatten bis zum Nachmittag zwölf Schwarzkittel, vier Rehe und vier Stück Rotwild zur Strecke gebracht. „Wir hatten etwas mehr erwartet, sind aber zufrieden“, schätzte Annette Busch sichtlich erleichtert am Lagerfeuer sitzend ein. Jetzt seien nur noch einige Mitarbeiter mit Schweißhunden auf Nachsuche nach eventuell angeschossenen Tieren. Das erlegte Wild sei gerade zu Weihnachten sehr begehrt und werde, nachdem es vom Tierarzt untersucht wurde, dem Handel zugeführt.

Von Helmut Schneider

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