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Oberhavel Jahresempfang der Evangelischen Kirche
Lokales Oberhavel Jahresempfang der Evangelischen Kirche
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21:55 07.06.2017
Der Jahresempfang des Kirchenkreises steht an. Quelle: dpa
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Mildenberg

„500 Jahre Reformation – Politik und Kirche“: unter dem Motto steht der Jahresempfang des Kirchenkreises Oberes Havelland am Freitag, 9. Juni, im Ziegeleipark Mildenberg. Von 18 bis 21.30 Uhr werden die Vertreter der evangelischen Kirche sowie Gäste aus der Politik im Gespräch miteinander sein.

Schwerpunkt des Abends wird ein Podiumsgespräch sein, bei dem es sich um diese beiden Fragen drehen soll: Wie kirchlich ist die Politik? Und: Wie politisch ist die Kirche? Teilnehmer der Runde sind die Bundestagsabgeordneten Harald Petzold (Linke) und Jens Köppen (CDU), der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) sowie Superindentent Uwe Simon. Moderiert wird die Runde von Schauspieler Ralph Herforth. Befassen wollen sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion unter anderem damit, ob der Bildungsauftrag der Schulen auch religiöse Bildung umfasst oder jegliche religiöse Themen in Schulen abgelehnt werden. Schadet das Angebot von Andachten und Gebeten der Neutralität der Schulen? Dürfen Schulen Jugendweihefeiern unterstützen, aber aus Gründen der „Neutralität“ Konfirmation nicht? Dürfen Kirchen den von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen Kirchenasyl gewähren oder soll auch in Pfarrhäusern und Kirchen verhaftet werden können? Sollte die Religion reine Privatsache bleiben oder sollen Kirchen sich öffentlich einmischen für den Schutz der Umwelt, gegen Menschenrechtsverletzungen oder Waffenexporte demonstrieren?

Im Reformationsjubiläumsjahr wird auch über die öffentliche Rolle der Kirchen gestritten. In der Ankündigung für den Jahresempfang sagen Uwe Simon und Mathias Wolf, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit: „Forderungen nach einer strikten Trennung von Staat und Kirche sowie dem Ende der Staatsdienstleistungen werden wieder laut, während zumindest die Evangelische Kirche an ihrem Selbstverständnis als Kirche für das Volk festhält bei gesellschaftlichen Entwicklungen (Ehe für alle) manchmal vorangeht.“

Von Stefan Blumberg

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