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Jeden Freitag trifft sich die Krabbelgruppe

Kremmen Jeden Freitag trifft sich die Krabbelgruppe

Jeden Freitagvormittag treffen sich im Kremmener Gemeindehaus neben der Nikolaikirche Eltern von Babys und Kleinkindern, um sich auszutauschen. Es gibt immer viel zu bereden. Außerdem wird gespielt und gesungen. Die Teilnahme ist kostenlos und mit keinen Verpflichtungen verbunden.

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Eltern und Kinder haben in der Krabbelgruppe viel Spaß. Sabine Dill spielt auf ihrer Gitarre.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. 2018 geht es weiter, das steht jetzt schon fest. Jeden Freitagvormittag treffen sich im Kremmener Gemeindehaus neben der Nikolaikirche Eltern von Babys und Kleinkindern, um sich auszutauschen. „Das sind Dinge, die uns beschäftigen“, sagt Lea Wedewardt. Die studierte Kindheitspädagogin ist neben Sabine Dill eine der beiden Organisatorinnen der wöchentlichen Krabbelgruppe. „Es geht dann ums Schlafen, Essen, Schreien, Stillen, alles, was immer wieder Themen sind, wenn man kleine Kinder hat.“ Wichtig sei auch die Musik, weshalb im warm beheizten Raum auch immer wieder gesungen wird. „Der Bedarf ist da“, sagt Lena Wedewardt. Acht bis neun Eltern kommen seit Anfang Juli regelmäßig ins Gemeindehaus am Kirchplatz. Manchmal sind es auch Großeltern, die mit den Kindern zwischen null und drei Jahren teilnehmen.

Das Schild am Eingang

Das Schild am Eingang.

Quelle: Robert Tiesler

„Ich bin hier, um mich mit anderen Muttis auszutauschen“, erzählt die Kremmenerin Nicole Pomrehn. Mit der kleinen Luna ist sie das zweite Mal dabei. „Mir gefällt das gut.“ Jennifer Börner aus Kremmen ist von Anfang an dabei. „Der Austausch zwischen uns würde mir fehlen, wenn es die Gruppe nicht mehr geben würde“, sagt sie. „Es ist gut, über Themen sprechen zu können, die auf einen vielleicht noch zukommen.“ Zum ersten Mal dort ist Vali Mriazi. „Es ist sehr gut hier“, sagt der ursprünglich aus Afghanistan Geflüchtete. Mit seiner Frau und dem Sohn Artin hofft er, in Kremmen durch die Gruppe neue Kontakte knüpfen zu können.

Da herrscht keine Langeweile

Da herrscht keine Langeweile.

Quelle: Robert Tiesler

Die Besucher der Krabbelgruppe kommen allerdings nicht nur aus Kremmen. Seit Anfang an dabei ist auch ein junger Vater aus Kuhhorst. Andere kommen aus Bärenklau, Linum oder Staffelde. „Wichtig ist uns, dass alles unverbindlich ist“, sagt Lea Wedewardt. Wer einmal kommt, muss nächste Woche nicht wiederkommen. Es gibt keine Verpflichtungen, auch keine Gebühren. Anfangs ist das Projekt noch vom Landkreis Oberhavel gefördert worden, gemeinsam mit der Stadt Kremmen und der evangelischen Gemeinde. „Aber die Fördermittel des Landkreises laufen aus“, erklärt Lea Wedewardt. Nun soll die Krabbelgruppe von der Stadt finanziell unterstützt werden. Den Raum, in dem sich die Gruppe trifft, stellt die evangelische Gemeinde weiterhin zur Verfügung.

Mütter mit ihren Babys kommen in die Gruppe

Mütter mit ihren Babys kommen in die Gruppe.

Quelle: Robert Tiesler

Am Anfang wird gesungen. „Da wird jedes Kind begrüßt.“ Sabine Dill spielt dazu auf ihrer Gitarre. „Dann beginnt der individuelle Austausch.“ Die Kinder spielen derweil auf der Matte. Wenn sie unruhig werden, dann wird noch mal gesungen, und es gibt verschiedene Spiele. „Wir überlegen, wie wir noch mehr Angebote machen können“, sagt Lea Wedewardt. Spruchreif sei aber noch nichts, betont sie.

Die Krabbelgruppe trifft sich freitags ab 10 Uhr im Gemeindehaus am Kirchplatz in Kremmen.

Von Robert Tiesler

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