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Oberhavel Jedes Jahr ein neuer Spielplatz
Lokales Oberhavel Jedes Jahr ein neuer Spielplatz
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15:35 01.06.2016
Der Spielplatz am Lehnitzsee wird durch die ABS regelmäßig gesäubert. Das bestätigt auch Tagesmutti Kathrin Melzer von der Kindertagespflege Sonnenschein in der André-Pican-Straße. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Für die Entwicklung von Oranienburg wurden im Laufe der Jahre viele Konzepte geschrieben, manche von ihnen sind mehrere hundert Seiten stark. Da mutet das Spielraum- und Spielplatzentwicklungskonzept schon sehr übersichtlich an, umfasst die Kurzfassung doch nur 13 Seiten. Im Jahr 2011 hatte die Verwaltung die Mitteilungsvorlage in allen Ortsteilen und Ausschüssen vorgestellt. Prioritätenlisten waren darin zu finden, wo der Bedarf an Spielflächen für Kinder am größten ist.

Fünf neue Spielplätze wurden aufgeführt, die von 2011 an gesehen in den darauffolgenden fünf Jahren realisiert werden sollten. So die damalige Empfehlung (siehe Infokasten). Doch keiner dieser Plätze ist bisher gebaut worden, bestätigte auch Tiefbauamtsleiter Stephan Bernard auf Nachfrage.

Nun hat die Verwaltung in Aussicht gestellt, bis zum Jahresende ein neues Spielplatzkonzept zu erarbeiten. „Dieses Geld können wir uns sparen“, sagt Nicole Walter-Mundt von der CDU. Wozu wolle man ein neues Konzept erarbeiten, wenn von dem vorherigen nur ein Bruchteil erfüllt ist. „Mit diesem Geld könnten wir schon den ersten Spielplatz bauen“, so Walter-Mundt.

Zum nächsten Bauausschuss am 14. Juni reicht die CDU-Fraktion deshalb einen Antrag ein, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Dass es zu wenig Spielplätze in Oranienburg und den Ortseilen gibt, wurde bereits im Konzept 2011 festgehalten. Dort, wo der Bedarf am dringendsten ist, soll die Stadt nach Ansicht der CDU nun vier neue Spielplätze bauen: in der Mittelstadt (West), in der Neustadt, in Oranienburg-Süd und in der Weißen Stadt. Ab 2018 – so der Vorschlag der Christdemokraten – soll jedes Jahr ein Platz entstehen. Auf einen früheren Zeitpunkt will die CDU gar nicht pochen. „Das wäre unrealistisch“, sagt Nicole Walter-Mundt, „wir haben so viele Themen, denen wir uns widmen müssen.“ Ab 2017 soll die Verwaltung außerdem jedes Jahr einen Spielplatz instandsetzen.

Um die fehlenden Spielflächen schneller zu kompensieren und weil die finanziellen Mittel der Stadt nun mal begrenzt sind, fordert die CDU auch, die Außenanlagen der Schulen, die in städtischer Trägerschaft sind, zu öffnen. „In Lehnitz hat sich das bewährt“, meint Nicole Walter-Mundt. Dort kann jeder nach Schulschluss den Spiel- und Sportplatz bis zum Abend nutzen. Dann wird abgeschlossen. „So stellen wir uns das für die anderen Plätze auch vor.“ Vor kurzem ist der Stadtverordneten zu Ohren gekommen, dass die Außenanlagen an der neuen Comeniusschule nur während des Schulbetriebes offen sein sollen. Das sei so nicht angedacht gewesen, kritisiert sie. Auch darüber wird noch zu diskutieren sein.

Das waren die ursprünglich geplanten Projekte

Im Konzept von 2011 stand ganz oben auf der Liste der Bau von Abenteuerspielplätzen an der Birkenallee (Nord) und der Schmalkaldener Straße (Nord) mit 1000 und 1500 Quadratmetern.

Ebenso sollten öffentliche Kinderspielplätze Am Anger und an der Friedrich-Engels-Straße entstehen. Neben der Kita „Krümelhausen“ war ein Bolzplatz angedacht.

Der Platz gegenüber der Kita ist das einzige der Projekte, das annähernd realisiert worden ist. An dieser Stelle wurde eine Spielfläche angelegt.

Von Andrea Kathert

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