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Oberhavel Jetzt Baustelle – dann Spielplatz
Lokales Oberhavel Jetzt Baustelle – dann Spielplatz
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02:15 14.05.2017
Auf dieser Spitze zwischen den beiden Wegen soll der Aktiv-Spielplatz entstehen und sich weiter entlang des Berliner Weges ziehen. Quelle: Foto: Andrea Kathert
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Wensickendorf

Die Pläne für einen Aktivpark in Wensickendorf sind nicht neu, oder eigentlich doch. Denn das ursprüngliche Projekt sollte auf einer recht großen Fläche an der Summter Chaussee entstehen, wo jetzt noch der Bolzplatz und ein Volleyballfeld existieren. Doch diese Fläche liegt im Außenbereich, die Genehmigung hätte sich in die Länge ziehen können.

Deshalb sind die Pläne geändert worden, um den Wensickendorfern so schnell wie möglich einen öffentlichen Spielplatz zu übergeben. Der fehlt nämlich im ganzen Dorf.

Der neue Standort für das „abgespeckte“ Projekt, das in der Verwaltung unter Aktiv- und Spielbereich läuft, liegt an der Spitze, wo Berliner Weg und Teufelsseer Weg zusammentreffen, unweit der Feuerwehr. 1300 Quadratmeter groß ist diese Fläche, die im Moment noch eine einzige Baustelle und Lagerplatz wegen des Abwasserbaus ist.

Doch in diesem Jahr soll der Aktiv-Spielplatz fertig werden, so der Plan aus dem Grünbauamt der Stadt. Der Bauantrag ist vor einigen Tagen gestellt worden. Bei dem aktuellen Projekt wurde der Fokus auf die Geräte gelegt. Ein Großteil davon soll für alle Altersklassen zu nutzen sein. Die Wensickendorfer hatten das Projekt selbst mit angeschoben und konnten ihre Vorstellungen mit einbringen, auch um den richtigen Standort für die Spielanlage zu finden.

Von der Spitze aus gesehen werden als erstes eine Wippe und eine drei Meter hohe Schaukel aufgebaut. Auf Wunsch mehrerer Mütter wird es einen großen Sandspielbereich mit Rutsche und Möglichkeiten zum Balancieren geben. Damit die Kinder nicht in der prallen Sonne spielen, werden zwei große schattenspendende Bäume gepflanzt. Weiter den Berliner Weg entlang werden Sitzgelegenheiten mit Bänken und Tischen stehen. Dahinter ein Turngerät – ein Calisthenics. Das ist ein großes Klettergerüst, an dem auch Erwachsene verschiedenste Übungen machen können. Außerdem werden drei Geräte zum Hüft-, Oberkörper- und Beintraining aufgestellt. Im hinteren Bereich kommen dann auch noch Tischtennisspieler auf ihre Kosten. Die gesamte Anlage soll so natürlich wie möglich aussehen und wird deshalb hauptsächlich mit Findlingen und Holz eingefasst. Das gesamte Projekt, wenn es in dieser Form genehmigt wird, soll etwa 95 000 Euro kosten. Fördermittel wird es dafür nicht geben. Das hatte die Verwaltung bereits vergebens versucht.

Was auf der begrenzten Fläche keinen Platz mehr findet, ist ein Volleyballplatz. Doch die Stadt stünde in Kontakt mit den Volleyballfrauen. Das Spielfeld an der Summter Chaussee soll dort bleiben und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Sachgebietes aufgebessert werden. Das Spielfeld soll ein neues Netz und ordentliche Sitzgelegenheiten bekommen.

Von Andrea Kathert

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