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Jetzt ist die Brücke dran

Freienhagen Jetzt ist die Brücke dran

Im vergangenen Sommer war die Landesstraße L 213 von Nassenheide bis Neuholland endlich saniert worden. Nun ist das letzte Teil des Puzzles dran: die Brücke über den Fließgraben in Freienhagen. Das marode Bauwerk wird abgerissen und etwas versetzt eine neue Brücke errichtet. Der Verkehr wird über eine Behelfsumfahrung geführt, auch der Lkw-Verkehr.

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Bauleiter Andreas Finke (l.) von der Firma Matthäi und André Steidtmann vom Landesbetrieb inspizieren die Baustelle.

Quelle: Andrea Kathert

Freienhagen. Um die Ortslage von Freienhagen zu passieren, sollten Autofahrer jetzt ein paar Minuten mehr einplanen. Auf der Brücke über den Fließgraben gleich am Ortseingang von Nassenheide steht eine Baustellenampel. Sie ist das sichere Zeichen dafür, dass auf der Landesstraße L 213 der letzte Bauabschnitt begonnen hat. Im vergangenen Sommer hatte der Landesbetrieb für Straßenwesen in Eberswalde die gesamte Fahrbahn zwischen Nassenheide und dem alten Wasserwerk von Neuholland sanieren lassen. Nur die Brücke in Freienhagen war ausgespart worden. Sie wird in diesem Frühjahr in Angriff genommen.
„Wir arbeiten gerade an der provisorischen Umfahrung“, sagt André Steidtmann, der für den Landesbetrieb die Bauüberwachung übernimmt. Direkt neben der alten Brücke in Richtung Spielplatz ist die Behelfsspur schon zu erkennen. Unter der Brücke wurden große Rohre mit einem Durchmesser von 1,20 Metern verlegt, damit der Fließgraben weiter fließen kann und die Bauarbeiter trotzdem trockenen Fußes arbeiten können. Die Umfahrung bekommt noch eine Asphaltdecke. „Wenn alles gut läuft, sind wir etwa Anfang April damit fertig“, meint Steidtmann. Dann werden die Autofahrer über die Behelfsbrücke geführt. Und das gilt auch für die schweren Lkw. Obwohl es mancher lieber gesehen hätte, die zahlreichen Lastwagen müssten wenigstens während der Bauphase den Ort meiden. „Pkw und Lkw können wir nicht auseinanderhalten“, sagt Steidtmann. Man müsste große Hindernisse bauen, um die Lkw an der Durchfahrt zu hindern. „Da ist eher der Wunsch der Vater des Gedanken.“

Die alte Brücke wird komplett abgerissen. Der Unterbau hatte schon erhebliche Schäden aufgewiesen. Sicherlich auch gefördert durch die vielen, schweren Laster, die täglich darüber rollen. Die neue Brücke wird ein wenig verschwenkt. Dafür hat der Landesbetrieb ein Stück des Grundstücks Nummer 61 erwerben können. „Damit wird auch die Kurve etwas entschärft.“

Von Andrea Kathert

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