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Jetzt wird aufgeräumt

Oranienburg Jetzt wird aufgeräumt

Das Sturmtief „Xavier“ beschäftigt immer noch die Oranienburger. Jeden Tag gehen weitere Schadensmeldungen bei der Stadt ein. Im Schlosspark gehen die Aufräumarbeiten gut voran. Der historische Teil bleibt noch gesperrt. Doch alle anderen Bereiche können die Besucher nutzen. Anders sieht es auf der Pferdeinsel aus.

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TKO-Gärtner Patrick Wehnert räumt im historischen Teil des Schlossparks auf. Dieser Bereich ist immer noch gesperrt.

Quelle: TKO

Oranienburg. Im historischen Teil des Schlossparks hat nach dem Sturm „Xavier“ das große Aufräumen begonnen. Grundsätzlich ist der Schlosspark aber für Besucher geöffnet. Nur der historische Teil bleibt gesperrt. „Wir rechnen damit, dass wir diesen Bereich in der zweiten Novemberwoche wieder öffnen können“, sagte gestern TKO-Geschäftsführer Jürgen Höhn. Sturmtief „Xavier“ hatte am 5. Oktober mindestens acht große Bäume entwurzelt und für zahlreiche abgebrochene Äste gesorgt. Die Gärtner der TKO sind schwer damit beschäftigt, umgestürzte Bäume und Äste zu zerlegen und das ganze Holz zusammenzutragen. Seit dieser Woche ist außerdem die Firma „city forest“ im Schlosspark im Einsatz.

So sah es im Schlosspark nach dem Sturmtief aus

So sah es im Schlosspark nach dem Sturmtief aus.

Quelle: TKO

In der Stadt gehen nach wie vor Schadensmeldungen ein, etwa noch 15 pro Tag. Die ersten drei Tage nach dem Sturm war es besonders schlimm. Die Leute melden aber jetzt noch umgestürzte Straßenbäume und Schäden auf ihren Grundstücken und öffentlichen Grünanlagen. Manche kommen erst in diesen Tagen dazu, ihre Grundstücke zu inspizieren. Oder es handelt sich um Nachmeldungen, weil die Besitzer noch mehr Schäden gefunden haben. Bis gestern wurden 247 Bäume gemeldet, um die sich die Feuerwehr oder der Stadthof kümmert. Inzwischen sind zusätzlich sieben Firmen, darunter auch das Forstamt, im Einsatz. Unter der Nummer auf der Internetseite der Stadt melden allerdings auch Privatleute ihre eigenen Schäden. Dafür ist die Stadt nicht zuständig. Diese Betroffenen müssen sich eine Firma für die Aufräumarbeiten suchen.

Noch immer bleiben Teile des Schlosspark gesperrt

Noch immer bleiben Teile des Schlosspark gesperrt. Aber grundsätzlich können Besucher kommen.

Quelle: Andrea Kathert

Auf der Pferdeinsel zwischen Lehnitzstraße und Lindenring gab es so große Schäden, dass der Park komplett gesperrt werden musste und es nach wie vor auch ist. Die Arbeiten dort sind sehr umfangreich. Allerdings halten sich nicht alle an die Absperrungen In der Lehnitzstraße sind die Gitter sogar zur Seite geschoben worden. Das ist besonders gefährlich, weil die Pferdeinsel als Schulweg zählt. In dieser Woche soll versucht werden, alle Schäden auf der Pferdeinsel zu beseitigen.

Im Schlosspark sieht es so aus. Mittels Hubarbeitsbühne entfernen die Spezialisten lose Äste aus den Baumkronen und zerlegen diese mit einem Buschhacker. In der nächsten Woche sind noch mehr Mitarbeiter von „city forest“ vor Ort. Dann rückt die Firma mit noch schwererer Technik an: Mit einem Ladekran, der derzeit noch anderenorts gebraucht wird, werden dann die zwei umgestürzten Eichen sowie eine Ulme und eine Robinie geborgen.

Eine Menge Holz muss im Schlosspark zersägt und abtransportiert werden

Eine Menge Holz muss im Schlosspark zersägt und abtransportiert werden.

Quelle: TKO

Diese Arbeiten sollen die Verkehrssicherheit im historischen Teil des Parks wiederherstellen, wo rund 1400 wertvolle Bäume stehen. So lange die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, müssen Schlosspark-Besucher leider weiter auf einen herbstlichen Spaziergang dort verzichten. Zu groß ist die Gefahr, die von sturmursächlichen Astbrüchen ausgeht. „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Schlossparkbesucher. Sicherheit geht vor“, betont Jürgen Höhn.

Anders sieht es im neuen Park aus, also in jenem Bereich rechts des Haupteingangs, wo sich Gartenzimmer und Spiellandschaft befinden. Da dort so gut wie kein alter Baumbestand vorhanden ist, ist und bleibt dieser Teil des Parks offen und kann täglich von 10 bis 16 Uhr, dann ist Kassenschluss, besucht werden.

Von Andrea Kathert

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