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Jörg Ditt will Bürgermeister werden

Wahl in Oberkrämer Jörg Ditt will Bürgermeister werden

Oberkrämer hat für die Wahl am 8. November einen dritten Bürgermeister-Kandidaten. Dafür hat sich ein Bündnis, bestehend aus Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und freie Wähler gebildet. Jörg Ditt will die Bürger künftig mehr in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Wichtig ist ihm eine klare Haltung gegenüber Flüchtlingen.

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Jörg Ditt (Bündnis 90/Grüne) ist Bürgermeister-Kandidat.

Quelle: privat

Oberkrämer. Mit Jörg Ditt gibt es nun drei Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 8. November in Oberkrämer. „Transparent, sozial, offen“ ist sein Motto. Für die Wahl hat sich ein Bündnis, bestehend aus Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und Freie Wähler zusammengeschlossen.

Zu Ditts Unterstützern zählen unter anderen Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov, der in Bötzow lebt und lange Mitglied im Gemeinderat war, Günter Franke, der Ortsvorsteher von Bötzow, und Wolfgang Geppert, der mit Ditt im Gemeinderat eine Fraktion gebildet hat. „Wir sind die einzige wirkliche Opposition“, sagt Jörg Ditt über die politische Arbeit in Oberkrämer. „Die CDU hat sich durch ein starkes Bündnis an die BfO geklammert“, so Ditt. Auch die SPD stimme eher selten gegen die BfO, die im Gemeindeparlament die größte Fraktion stellt.

Jörg Ditt will offener mit den Bürgern umgehen, sie mehr in Entscheidungen einbeziehen. „Die Kita in Klein-Ziethen wäre nie geschlossen worden, hätte man mit den Leuten geredet“, sagt der 55-Jährige. Auch den Zoff um den Bolzplatz in Bötzow habe man kochen lassen, jetzt müsse sehr viel Geld investiert werden. Der Umbau der Sporthalle in Marwitz werde sehr viel teurer als gedacht, auch der Bau des neuen Seniorenheimes in Vehlefanz kostet mehr als geplant. „Ist es Aufgabe einer Gemeinde, Millionen einzusetzen für altersgerechtes Wohnen?“, fragt er.

Der Eichstädter hat 1997 seine alte Heimat Berlin verlassen, politisch war er schon lange aktiv. Ditt möchte einen Bürgerhaushalt, eine klare Haltung der Verwaltung gegenüber den Flüchtlingen sowie ein Ende der „Flickschusterei“ in Oberkrämer. So beklagt er den Adhoc-Aktionismus, zum Beispiel im Fall des Bötzower Bolzplatzes, und dass die Ortsteile der Gemeinde immer wieder gegeneinander aufgebracht werden.

Von Robert Tiesler

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