Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Jubiläumsjahr mit Festgottesdienst eingeläutet

Superintendent predigt in Oranienburg Jubiläumsjahr mit Festgottesdienst eingeläutet

Mit dem Reformationsfest am Montag hat das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ begonnen. Aus diesem Anlass hatte die evangelische Kirchengemeinde in Oranienburg zu einem Festgottesdienst gebeten und dazu den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland, Uwe Simon, eingeladen, der in der St.-Nicolai-Kirche die Predigt hielt.

Voriger Artikel
Anlaufstelle für große und kleine Probleme
Nächster Artikel
Ein Chor für die ganze Familie

Superintendent Uwe Simon hielt die Predigt, wobei in der St. Nicolai Kirche noch für einige Christen mehr Platz gewesen wäre.

Quelle: Bert Wittke

Oranienburg. Am Montag vor 499 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt. Ob er dabei selbst den Hammer geführt hat, darüber streiten die Gelehrten noch. Fest steht: Mit dem Reformationsfest am Montag hat das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ begonnen. Für die evangelischen Christen ist die Eröffnung des Jubiläumsjahres das wichtigste kirchliche Ereignis des Jahres. Deshalb hatte auch die evangelische Kirchengemeinde in Oranienburg am Montag zu einem Festgottesdienst gebeten und dazu den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland, Uwe Simon, eingeladen, der in der St.-Nicolai-Kirche die Predigt hielt. Zugleich wurde mit dem Festgottesdienst die aus Anlass des Reformationsjubiläums herausgegebene revidierte Lutherübersetzung der Heiligen Schrift in den gottesdienstlichen Gebrauch genommen.

Die „neue alte Luther-Bibel“ stand denn auch im Mittelpunkt der Predigt von Uwe Simon. Sie sei, so der Superintendent, nunmehr angepasst worden an die Bedürfnisse unserer Zeit, dabei aber natürlich auch weiterhin der Historie verpflichtet. Angepasst wurde vor allem die Sprache, die in der Lage sei, Menschen zu verbinden und Identität zu stiften. Luther habe dies seinerzeit genau verstanden. Die Aufforderung, dem Volk „aufs Maul zu schauen“, sei nichts anderes als der Aufruf gewesen, den Inhalt der Bibel allen Menschen verständlich zu machen. Uwe Simon sprach in diesem Zusammenhang davon, dass die Bibel in jedermanns Hand gehöre. Jeder dürfe und solle sie lesen. Dazu müsse sie jedoch auch für jedermann verständlich sein und jeder müsse auch lesen können.

Und der Superintendent erinnerte mit Blick auf die Bibel daran, dass vor Gott alle Menschen gleich seien. In Schuld und Vergebung, aber auch und in der Hoffnung, dass Gott nicht der Ungerechtigkeit das letzte Wort lässt. Und Ungerechtigkeiten, wer wollte das angesichts von Kriegen, Not, Elend und Flüchtlingsströmen bestreiten, gibt es noch viel zu viel.

Von Bert Wittke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg