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Judohalle wird „verpackt“

Oranienburg Judohalle wird „verpackt“

Die Trainingshalle des Judoclubs „Samura“ in der Kölner Straße bekommt eine Wärmedämmung. Die Stadt investiert rund 80 000 Euro.

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An der Fassade läuft die Wärmedämmung.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Die Sonne prasselt nicht mehr, der Herbst hat Einzug gehalten: Rechtzeitig vorm Winter erfolgt die Wärmedämmung am Gebäude der Judohalle des Vereins „Samura“ in der Kölner Straße in Oranienburg. Die Arbeiten übernimmt die Firma Gepard aus Oranienburg. Die Stadt investiert in die Baumaßnahme rund 80 000 Euro. In rund drei Wochen soll sie abgeschlossen sein.

Die langgezogene Baracke ist Baujahr 1974. Später kam ein Anbau hinzu. Hier befand sich einst der Hort der benachbarten Waldschule, der mit dem Neubau nach der Wende in die Schule integriert worden ist. Immer wieder wurde am Haus Schritt für Schritt etwas erneuert: 1994 zum Beispiel kamen neue Fenster und Türen ins Haus, erinnert sich Heidrun Gassan, Amtsleiterin für Gebäudemanagement bei der Stadtverwaltung, „immer abhängig von der Haushaltslage geht es ein Stück weiter“.

„Doch die Heizkosten sind enorm, deshalb freuen wir uns, dass die lange ersehnte Wärmedämmung jetzt rankommt“, so Carsten Zehm, seit zwei Jahren Chef des Judo-Vereins. Der bewirtschaftet das Haus. Und es ist eigentlich jeden Tag von Sportlern bevölkert. Der Verein, der aktuell 380 Mitglieder zählt, trainiert vor allem Kinder und Jugendliche. Neben dem Training in der Judohalle gibt es Arbeitsgemeinschaften und Außenstellen des Vereins in Kremmen, Bergfelde, Birkenwerder, Leegebruch und Hohen Neuendorf. Neben zwei hauptamtlichen Trainern sind zudem zwölf bis 15 Ehrenamtler am Mattenrand, um den Nachwuchs zu fördern. In diesem Jahr gibt es erstmals einen Trainer, der im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ beim Verein aktiv ist. Der Abiturient Mathis Wichmann, berichtet Carsten Zehm.

In der langgestreckte Halle ist immer was los: Auch eine Frauensportgruppe und eine Kraftsportgruppe trainieren hier: „Unser ältestes Mitglied ist 76 Jahre alt“, so Carsten Zehm. „Wir fangen mit den Kinder beim Kitasport an, in den Schulen geht es weiter und sie bleiben eigentlich bis zum Abi unter unseren Fittichen.“ So mancher gehe dann zu Studium und Ausbildung in die Ferne, kehre aber nicht selten als Trainer, Sportler oder Kampfrichter zurück. Von den großen Erfolgen der Oranienburger Judoka künden Regale voller Pokale im Vereinsraum.

Im Februar 2018 findet das 24. Pharmaturnier des Vereins statt, ein Turnier mit internationaler Beteiligung. Austragungsort ist die Stadthalle in Kremmen.

Von Heike Bergt

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