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Oberhavel Jugendclub jetzt bei der Feuerwehr
Lokales Oberhavel Jugendclub jetzt bei der Feuerwehr
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06:12 03.11.2017
Seit vier Wochen „gastiert“ der Jugendclub in den Räumen der Feuerwehr. Das funktioniert recht gut. Quelle: privat
Vehlefanz

Der Schimmel in der Kita „Krämer Kids“ hat große Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben in Vehlefanz. Auch auf die Kinder und Jugendlichen, die normalerweise den Jugendclub im „Haus der Generationen“ nutzen. Dort sind aber nun die Kitakinder untergebracht – der Parallelbetrieb mit Kita und Jugendclub ist beendet. „Wir sind zufrieden, dass da eine Lösung gefunden wurde“, sagt Oberkrämers Jugendkoordinatorin Silvia Hinze. Der Jugendclub ist vor­übergehend in Räume der Vehlefanzer Feuerwehr umgezogen.

„Wir hatten vorher einen Besichtigungstermin“, sagt Silvia Hinze. „Da war alles gut.“ Daraufhin ist gepackt worden und alles, was der Club braucht, brachten Helfer rüber zur Feuerwehr. „Wir sind dort im großen Raum, im Versammlungsraum.“ Auch die Küche und die sanitären Anlagen kann der Club mit nutzen. „Wir kommen uns auch nicht in die Quere“, so Silvia Hinze weiter. Zumal es für die Feuerwehr sogar einen Vorteil gibt. Immerhin befindet sich nun möglicher Nachwuchs für die Löschtruppe direkt im Haus. „Und sie interessieren sich auch dafür“, sagt die Jugendkoordinatorin über die Clubbesucher. Zehn bis 15 Besucher kommen derzeit regelmäßig in die Räume, schätzt Jugendbetreuerin Mandy Kirschner. „Es wäre schwierig gewesen, sie in andere Ortsteile auszulagern.“ Denn zunächst war nicht klar, wie es mit der Jugendbetreuung in Vehlefanz weitergeht. „Gerade im Herbst und Winter kommen viele allein mit dem Rad, und sie in andere Ortsteile fahren zu lassen, wäre in der Dunkelheit nicht gut gewesen“, so Mandy Kirschner weiter. Sammelfahrten wären auch schwierig, weil die Kinder nie gleichzeitig im Club auftauchen.

Inzwischen werden die Feuerwehrräume seit gut vier Wochen genutzt. Das klappt gut. „Die Jugendlichen sind zufrieden“, sagt die Betreuerin. „Viel besser“, findet es die elfjährige Chanel. „Wir haben hier viel mehr Platz“, sagt sie. „Wir spielen Rommé, gucken Fernsehen, können auch Computer spielen und basteln.“ Ähnlich äußert sich Marlon (13): „Es ist cool, und wir haben gute Betreuer“, sagt der junge Vehlefanzer. „Während der Schulzeit habe ich nicht so oft Zeit, aber in den Ferien komme ich jeden Tag“, erzählt er.

Wie lange der Club ausgelagert wird, ist noch unklar. Vermutlich kann er erst im Laufe des Winters oder Frühjahr 2018 wieder ins „Haus der Generationen“ ziehen.

Geöffnet ist in den Ferien montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr. Über Sonderveranstaltungen wird vor Ort informiert.

Von Robert Tiesler

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