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Junge Leute wollen Action am Lehnitzsee

Zweites Oranienburger Jugendforum Junge Leute wollen Action am Lehnitzsee

Das zweite Oranienburger Jugendforum könnte eine echte Ergebnisse gebracht haben. Zumindest waren am Mittwoch in der Havelschule auch viele Vertreter der Verwaltung und der Stadtpolitik zu Gast, um sich anzuhören, was sich die Jugend wünscht: Zum Beispiel eine schöne Gestaltung des Lehnitzsee-Ufers.

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Charleen Schackert und Simon Rinn vom Jugendforum.

Quelle: R.Tiesler

Oranienburg. Der Lehnitzsee liegt den Jugendlichen in Oranienburg besonders am Herzen. Und dennoch scheint er ein Stiefkind der Stadt zu sein – bisher jedenfalls. Beim zweiten Jugendforum in der Havelschule stand der See mit seinen Freizeitmöglichkeiten ganz oben auf der Liste.

Am Mittwochabend sind die Ergebnisse des Jugendforums vorgestellt worden. Zuvor hatten die Teilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen darüber beraten. Zu Gast waren auch Vertreter der Politik und der Verwaltung.

Für die Oranienburger Seite des Lehnitzsees wünschen sich die Jugendlichen eine Neugestaltung des Ufers. Dazu gehören Spielgeräte wie zum Beispiel eine Rutsche, die ins Wasser führt. Auch ein begehbarer Steg steht auf der Liste.

Der Wunsch nach einer kostenlosen öffentlichen Toilette auf dem Bahnhofsplatz ist ebenfalls groß. Auch kostenfreies W-Lan auf öffentlichen Plätzen in der Innenstadt ist gefragt. Die Jugendlichen möchten außerdem bei der Gestaltung eines neuen Spielplatzes sowie bei der Umgestaltung des Bötzower Platzes mitreden. Beim Jugendforum ist ihnen das bereits zugestanden worden.

Ein großes Thema sind auch die Wohnungen. Aus Sicht der jungen Leute gibt es zu wenig Ein- und Zweiraumwohnungen in Oranienburg, die für Jugendliche bezahlbar seien.

Viele der Themen soll in den kommenden Wochen und Monaten in der Verwaltung und der Politik besprochen werden. „Man hat das Gefühl, dass jetzt auch was umgesetzt werden soll“, sagte Simon Rinn. Der Zwölfjährige von der Grundschule Sachsenhausen ist mit den Ergebnissen des Jugendforums zufrieden. Ebenso wie Charleen Schackert (17) von der Torhorst-Gesamtschule. „Es ist gut, dass sich die Leute von der Stadt Zeit nehmen, um mit uns zu sprechen.“

Von Robert Tiesler

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