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Kameradschaftliche Zusammenarbeit

Hennigsdorf Kameradschaftliche Zusammenarbeit

Zum alljährlichen Tag der offenen Tür der Hennigsdorfer Feuerwehr strömten am Sonnabend hunderte Menschen zur Wache, um die Kameraden zu erleben, wie sie bei Einsatzübungen ihr Können demonstrierten. Derzeit leisten in Hennigsdorf 60 Aktive ihren ehrenamtlichen Dienst.

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Die Feuerwehren aus Velten und Hennigsdorf sowie der Rettungsdienst demonstrieren gute Zusammenarbeit bei einer Einsatzübung.

Quelle: Foto: UG

Hennigsdorf. Mit Tatütata kamen am Sonnabend zwei Feuerwehrwagen und der Rettungsdienst an der Hennigsdorfer Wache der Freiwilligen Feuerwehr vorgefahren, um einen Verletzten unter schweren Baumstämmen zu bergen. Schnell wurde Kontakt zur verletzten Person aufgenommen und dann begonnen, mithilfe des Kranes vom Gerätewagen Logistik, kurz GWL, der Veltener Wehr, die Baumstämme anzuheben, und den Patienten aus seiner Notlage zu befreien. Zügig, und doch stets ruhig gelang der gemeinsame Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren aus Hennigsdorf und Velten sowie das reibungslose Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst. Interessiert und staunend verfolgten hunderte kleine und große Besucher den erfolgreichen Einsatz, bei der schließlich eine Puppe abtransportiert wurde. Handelte es sich doch nur um eine Übung, die anlässlich des Tages der offenen Tür der Hennigsdorfer Feuerwehr vorgeführt wurde.

Zu jeder vollen Stunde wurde ein anderes Einsatzszenario gezeigt. Zwischendrin erfolgten die Führungen durch die Wache, die mit einer Rauchmelderdemonstration der Jugendfeuerwehr endeten. „Bei Stürmen oder Forstarbeiten kann es vorkommen, dass Menschen unter umgestürzten Bäumen eingeklemmt werden können“, erklärte Uwe Protz, stellvertretender Wehrführer. Er selber habe schon Menschen und auch PKWs aus einer derartigen Zwangslage befreien müssen. Doch nicht immer müsse man eine derart große Technik auffahren, sondern könne auch Baumstämme mithilfe von aufblasbaren Kraftkissen anheben, erklärte der Fachmann.

Doch derartige Übungen dienen auch dem Training der derzeit 60 Aktiven, darunter acht Frauen. Drei weitere wurden zudem aus der Jugendwehr in den aktiven Dienst übernommen, beginnen nun ihre Grundausbildung zum Truppmann, berichtet Stadtbrandmeister Frank Dobratz stolz. Man sei gut bestückt, aber man könne nie genug Aktive haben. Genug Nachwuchs ist jedenfalls da: Fünf Jugendliche wurden zum Tag der offenen Tür in die 20-köpfige Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Von Ulrike Gawande

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