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Kampagne für den S-Bahn-Anschluss

Velten Kampagne für den S-Bahn-Anschluss

Die SPD-Ortsvereine Velten, Hennigsdorf und Oberkrämer haben eine gemeinsame Kampagne für den S-Bahn-Anschluss nach Velten gestartet. Neben einer Zugtaufe gibt es auch ein Gespräch mit der Verkehrsministerin und dem SPD-Fraktionschef im Landtag. Weitere Aktionen „mit Überraschungseffekt“ sind angekündigt.

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Die S-Bahn soll wieder den Bahnhof Velten ansteuern. Auch Hennigsdorf würde davon profitieren.

Quelle: Hüller

Velten. Die Wochen der Entscheidung über die Wiederherstellung des S-Bahn-Anschlusses nach Velten sind angebrochen. Derzeit wird der neue Nahverkehrsplan des Landes erarbeitet, der im Herbst beschlossen werden soll. Die SPD-Ortsvereine von Velten, Hennigsdorf und Oberkrämer haben jetzt eine gemeinsame Kampagne für die Verlängerung der S-Bahn nach Velten gestartet. „Wir sind uns einig, dass die S-Bahn-Verlängerung kommen muss“, sagt Katja Noack, Ortsvereinschefin aus Velten. Deshalb solle gemeinsam der politische Druck erhöht werden.
Eine Reihe öffentlichkeitswirksamer Aktionen ist verabredet worden. So werden am 31. Mai S-Bahn-Züge von Bürgermeisterin Ines Hübner und Bürgermeister Andreas Schulz auf die Namen „Velten“ und „Hennigsdorf“ getauft. Mit der Taufe solle die Verbundenheit der beiden Städte mit den rot-gelben Zügen der S-Bahn Ausdruck verliehen werden. Zudem werde die Aufmerksamkeit stärker auf die beiden Kommunen gelenkt.

Bereits Mitte Mai soll es in Potsdam ein Gespräch von Vertretern aus Velten und Hennigsdorf, darunter auch die Bürgermeisterin, mit Verkehrsministerin Kathrin Schneider und SPD-Fraktionschef Mike Bischoff geben. Vermittelt hat das Ganze der Hennigsdorfer Landtagsabgeordnete Thomas Günther. „Die Ofenstadt hat die Vorarbeiten geleistet und die vom Land geforderte Nutzen-Kosten-Untersuchung für den S-Bahn-Anschluss vorgelegt, die ein positives Fazit zieht“, betont Günther. Velten sei eine Stadt die wächst, habe große Potenziale für Bevölkerungsentwicklung und Gewerbe. Und der Bedarf für die S-Bahn sei angesichts der vielen Pendler schon da. Wichtig wäre die umsteigefreie Verbindung nach Berlin, betont Günther. Der S-Bahn-Anschluss lasse sich erheblich kostengünstiger realisieren, als eine Führung des Prignitz-Express’ (RE 6) nach Gesundbrunnen. Auch für Hennigsdorf bringe die Verlängerung der Stadtbahn Vorteile. So könnte das Wohngebiet Hennigsdorf-Nord einen eigenen Haltepunkt erhalten, sagte Günther.

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hatte im vorigen November die Ergebnisse einer Korridoruntersuchung vorgestellt, der die Grundlage des Landesnahverkehrsplanes 2018 bis 2022 sein soll. Der entscheidende Satz in dem Papier: „Die Verlängerung der S-Bahn bis nach Velten bleibt eine Entscheidungsoption.“ In dem Papier wird allerdings ausführlicher auf die Vorteile der Verlängerung von S-Bahn-Strecken westlich und südlich von Berlin eingegangen.

Die Kosten für die Anbindung bis nach Velten würden sich nach Ansicht des Ministeriums auf rund 30 Millionen Euro (die Stadt Velten geht von rund der Hälfte aus), für die RE-6-Anbindung auf 65 Millionen Euro belaufen. Katja Noack kündigte für die nächsten Wochen weitere Aktionen für die S-Bahn „mit Überraschungseffekt“ an.

Von Heiko Hohenhaus

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