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Kampagne zum B-96-Ausbau gestartet

Oranienburg Kampagne zum B-96-Ausbau gestartet

Für eine schnellere Planung und einen zügigen Ausbau der Bundesstraße 96 im Norden Brandenburgs hat die Industrie- und Handelskammer eine Kampagne gestartet. Im B-96-Beirat wurde am Dienstag darüber informiert. Grün-blaue Aufkleber auf privaten, kommunalen und gewerblichen Fahrzeugen sollen nun Aufmerksamkeit erregen.

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Start zur Kampagne „Ausbau B 96 beginnen“ mit Beiratsmitgliedern vor der Kreisverwaltung in Oranienburg.

Quelle: FOTO: Martina Burghardt

Oranienburg. Grün-blaue Aufkleber mit dem Slogan „Ausbau B 96 beginnen!“ verbreiten sich nun auch südlich der Mecklenburgischen Seenplatte im Landkreis Oberhavel. Die Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) hat sich am Dienstag offiziell der schon vor einem Jahr in Neubrandenburg gestarteten Kampagne für den zügigen Ausbau der Bundesstraße 96 angeschlossen. Bei der elften Sitzung des B-96-Beirat in Oranienburg holte sich die IHK Rückendeckung.

Der Ausbau der Bundesstraße ist nicht nur für den Potsdamer IHK-Präsidenten Peter Heydenbluth, Chef einer Recycling-Firma in Oranienburg, „Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft in Brandenburgs Norden und im östlichen Mecklenburg-Vorpommern floriert“. In einem zur Kampagne gehörenden Film stellt die IHK unter anderem Unternehmer vor, die sich zur Bedeutung der Bundesstraße äußern.

Gut sichtbar an den Bussen in Oberhavel

Gut sichtbar an den Bussen in Oberhavel: der grün-blaue Aufkleber.

Quelle: Martina Burghardt

Mit der Aktion soll der Ausbaubedarf sichtbar gemacht werden, wie Regionalleiter Marten Belling von der IHK Neubrandenburg erklärte. Nach den ersten Erfahrungen habe man das Interesse von Anwohnern und Unternehmern wecken können, es habe viel Resonanz und Rückfragen gegeben. „Wir wollen den Behörden zeigen“, ergänzte IHK-Regionalleiter Philipp Gall aus Oranienburg, „dass eine breite Anzahl von Menschen dringend auf den Ausbau der B 96 wartet.“ Schon vor oder zumindest seit der Wende werde darüber debattiert. Gesprächsbedarf wird es auch weiterhin geben. Die Bürgerinitiativen aus den betroffenen Städten und Gemeinden sind deshalb mit am Tisch, wenn der B-96-Beirat tagt. So wolle man Akzeptanz in der Bevölkerung schaffen, sagte Landrat Weskamp (SPD), der sich in dem Kampagnen-Video über die Erhöhung der Lebensqualität durch den Bau von Ortsumgehungsstraßen spricht.

Informationsplattform wird noch in diesem Jahr angelegt

Damit sich die Bürger selbst informieren können, werden die aktuellen Planungsunterlagen demnächst in den Städten und Gemeinden und im Amt Gransee ausliegen. Edgar Gaffry, Planungsvorstand beim Landesbetrieb Straßenwesen, kündigte auf MAZ-Nachfrage noch für dieses Jahr eine Informationsplattform an, auf der die verschiedenen Behörden die jeweils aktuellen Informationen veröffentlichen. Er rechnet damit, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Bereich Löwenberger Land im ersten Quartal 2019 vorliegt. Während dieses Verfahren läuft, wird parallel dazu eine Risikoanalyse zu den verschiedenen Varianten der Ortsumfahrung Fürstenberg erstellt. Diskussionsstoff und Abstimmungsbedarf gibt es noch genug, Interessenskonflikte ebenso, wie Beiratsvorsitzender Uwe Feiler (CDU) anmerkte.

Von Martina Burghardt

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