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Oberhavel Karneval: Drei Stunden Frohsinn
Lokales Oberhavel Karneval: Drei Stunden Frohsinn
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08:45 26.02.2017
Unter dem Applaus der Gäste in der Musikantenscheune marschierte die Sitzungsleitung in den Saal ein. Quelle: Robert Roeske
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Kremmen

Kremmen Helau! Die 53. Session des Kremmener Carneval Klubs (KCK) endet in diesen Tagen, und die Mitglieder des Vereins nutzen das Wochenende noch mal für zwei Festsitzungen in der Musikantenscheune. Am Sonnabendnachmittag gab es eine Sitzung für Senioren, am Sonntag sind die Kinder dran.

Etwa 70 Leute kamen zum Seniorenkarneval – anfangs mussten sie noch ein wenig zum Mitmachen animiert werden, aber spätestens, als Hits von DJ Ötzi angestimmt wurden, trauten sich auch einige auf die breite Tanzfläche.

Einmarsch der Funken – angeführt von Funkenmajor Marc Meißner. Quelle: Robert Roeske

Prinzessin Steffi I. verkündete noch einmal das Motto der Session 2016/17: „800 Jahre Kremmen am Damm, jetzt sind die Kremmener Narren dran.“ Das aktuelle politische Geschehen spielte allerdings am Sonnabendnachmittag keine Rolle, stattdessen ging es um Geschichten aus dem Alltag – und schlicht um Frohsinn. Zunächst hat Sitzungspräsident Axel Schlüter aber erst mal die Kussfreiheit eröffnet – und das Prinzenpaar, Steffi I. und Daniel LIII. ordentlich knutschen lassen.

„Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind“, sagte Vereinchef Reiko Meißner ans Publikum gerichtet. „53 Jahre KCK, das schaffen nicht viele Vereine“, ergänzte er. Eine „Mischung aus Jut und nicht schlecht“ solle es an diesem Nachmittag geben. Er selbst war und ist Mitglied in der Sängergruppe, die mehrfach aufgetreten ist. Die Minifunken tanzten, zwischendurch wurde geschunkelt und natürlich gesungen: „Schenk mit heut’ Nacht dein ganzes Herz und bleib bei mir“ – bekannt von den Höhnern. Oder natürlich auch das allseits bekannte „Viva Colonia“.

Die Stimmung war gut. Quelle: Robert Roeske

Gute drei Stunden dauerte die Festsitzung in der Musikantenscheune, die bei den Gästen im Saal gut angekommen ist – mit einem dreifachen „Kremmen Helau!“

Von Robert Tiesler

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