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Oberhavel Karpfenangler liebt die ganz großen Fische
Lokales Oberhavel Karpfenangler liebt die ganz großen Fische
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00:19 20.03.2018
David Weber mit einem Graskarpfen, den er im Juli vergangenen Jahres aus dem Kanal in Oranienburg-Süd gezogen hat. Quelle: privat
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Oranienburg

David Weber ist mit Leib und Seele Angler. Ein schöneres Hobby kann sich der 30-Jährige nicht vorstellen. Wen wundert’s? Wurde doch bei ihm die Leidenschaft fürs Angeln schon sehr früh geweckt. „Ich war vielleicht zwei, drei Jahre alt, als mir mein Onkel die erste Stippe in die Hand drückte“, erzählt er.

Erste Fische am Oranienburger Kanal geangelt

Am Oranienburger Kanal fing der Petrijünger seine ersten Fische und trat mit sieben Jahren in einen Angelverein ein. Im Laufe der Jahre war der gebürtige Oranienburger Mitglied in mehreren Vereinen. Einer habe „Feuerfisch“ geheißen, erinnert er sich. Er wisse gar nicht, ob es diesen Verein heute überhaupt noch gibt.

Am liebsten sind ihm Karpfen

„Ich bin mit Vorliebe Karpfenangler, denn ich habe es auf die großen Fische abgesehen“, gibt David Weber gerne zu. Deshalb seien der Lehnitzsee und der Oranienburger Kanal bis heute seine Lieblingsreviere. Dort seien ganz besonders viele dicke Fische unterwegs. Einen seiner größten Fänge hat er im Juli vergangenen Jahres in Oranienburg-Süd aus dem Kanal gezogen. Der Graskarpfen sei zwischen 90 und 100  Zentimeter lang gewesen und habe um die 25 Pfund auf die Waage gebracht.

Angeln in Schleswig-Holstein ist teuer

Seit einiger Zeit frönt David Weber seinem Hobby nicht nur in Oranienburg und Umgebung. Vor etwa eineinhalb Jahren zog der gelernte Hochbaufachmann nach Schleswig-Holstein. Dort ist seine Freundin zu Hause und dort werde er als Arbeitnehmer auch besser bezahlt, nennt er Gründe für die Luftveränderung. Zurzeit macht er in Schleswig-Holstein eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Güterverkehr, inklusive Schwertransporte. Natürlich wirft er auch an seinem Wohnort gern mal die Angel ins Wasser. Dieses Hobby sei dort aber erheblich teurer als in Brandenburg. Um in einem See und zwei Kanälen angeln zu dürfen, habe er rund 600 Euro hinblättern müssen.

In gut zwei Stunden zurück in der Heimat

So kommt bei David Weber denn auch immer wieder Heimweh nach der Heimat auf. Dann setzt es sich ins Auto, ist gut zwei Stunden später an seinem geliebten Kanal in Oranienburg oder am Lehnitzsee. Darüber hinaus hat David Weber seit einiger Zeit auch den Beetzer See für sich entdeckt.

Ein Hobby voller Überraschungen

„Angeln ist einfach herrlich entspannend“, schwärmt der 30-Jährige, der auf Facebook eine Plattform „Angeln im Land Brandenburg“ betreibt. Zudem stecke dieses Hobby immer wieder voller Überraschungen. Man wisse nie genau, was einem an die Angel geht. Das mache die Sache so spannend. Außerdem könne man beim Angeln aber auch immer wieder neue Leute kennenlernen und sich mit ihnen austauschen. Und David Weber kann eine ganze Menge über dieses Hobby berichten, zumal er zwischenzeitlich in einem Angelladen gearbeitet und dort als Schüler etliche Praktika absolviert hat. „Man sollte als Angler sich vorher sehr genau Gedanken darüber machen, welche Fische man gerne fangen möchte und sich danach erst eine Ausrüstung zulegen“, sagt der Oranienburger. Die Angelutensilien seien einfach zu teuer, um hinterher womöglich festzustellen, dass man doch lieber anderen Fischen nachstellen möchte.

Von Bert Wittke

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