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Kati Witt kam mit dem Oldie

Mildenberg Kati Witt kam mit dem Oldie

Die 9. Hamburg-Berlin-Klassik legte am Wochenende einen Zwischenstopp in Mildenberg ein. Unter den Mitfahrern war auch der Eislaufstar Katharina Witt, die gemeinsam mit Ulrich Kinieps in einem BMW 328, Baujahr 1937, unterwegs war. Als Copilotin muss Witt das Road-Book lesen, die Gebrauchsanweisung und den Überblick über die Prüfungen behalten.

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Katharina Witt (M.) war mit den Oldies on Tour.

Quelle: Uwe Halling

Mildenberg. Nach zweieinhalb Tagen lagen Katharina Witt und Ulrich Knieps auf dem dritten Platz. „Den wollen wir verteidigen“, sagte die frühere Eiskunstläuferin beim Mittagsstopp in Mildenberg. Beide bestritten die 9. Hamburg-Berlin-Klassik in einem BMW 328, Baujahr 1937, 80 PS. Damit lasse es sich auf der 733 Kilometer langen Tour wunderbar entschleunigen. „Wir haben zwar auch gut zu tun während der Fahrt, aber man bekommt schon mit, wie schön die Landschaft hier ist, vor allem die Alleen“, sagte die frühere Eiskunstläuferin.

Als Copilotin muss sie das Road-Book lesen, die Gebrauchsanweisung dieser Oldtimer-Tour, und den Überblick über die Prüfungen behalten.

Zwischenstopp in Mildenberg

Zwischenstopp in Mildenberg.

Quelle: Uwe Halling

Im Wagen von Michael Pitsch hängt der Haussegen vor der letzten Etappe schief. Der Fahrer schimpft beim Einparken, sein Beifahrer sei farbenblind und lesen könne er auch nicht. Bei näherer Betrachtung schmunzeln die beiden Männer. Alles nur gespielt. Aber so in etwa stellen sich die Hamburger das vor, wenn ein Ehepaar gemeinsam die Aufgaben der Schnitzeljagd bewältigen muss. Die beiden Freunde touren in einem Alfa Romeo Giuletta Spider (1961) und während andere ihren roten Flitzer bewundern, schwärmen sie von der „traumhaft schönen Strecke“. Die Vielzahl der Schlösser und Herrenhäuser, an denen sie in diesen Tagen vorbeikamen, sei beeindruckend gewesen. Auf der Ziegeleiparkwiese hat nach einer Stunde auch der 166. Wagen eingeparkt.

Im Alten Hafen wird ein Mittag gereicht und am Ringofen die Sprintstrecke bereitet. Eine Wertungsprüfung müssen die Teams hinter sich bringen, bevor es weiter nach Zehdenick geht. Die Aufgabe: Ausfahrt mit Vollgas. Eine 40 Meter lange Wegstrecke sollen die Oldtimer in elf Sekunden schaffen.

In Mildenberg konnten die Oldies bestaunt werden-

In Mildenberg konnten die Oldies bestaunt werden-

Quelle: Uwe Halling

Das Publikum hat seine helle Freunde. Heimlich gehen hier einige durch die Reihen und suchen „ihr“ Auto, andere stellen sich neben den Kotflügel und berühren den Lack ihrer Herzkarosserie. Beim Ziegeleiparkteam kristallisieren sich zwei Fraktionen heraus, die Jaguarliebhaber und die Bulli-Fans. So schnell bekommt man Porsche, Volkswagen T1, Aston Martin, Ford Taunus oder Land Rover nicht präsentiert. Und neben Kathi Witt schwirren Film- und Fernsekollegen wie Jan Hofer, Richy Müller oder Siegfried Rauch über die Wiese. Der Mann vom ADAC kann derweil Pause machen. Er hat seit dem Start in Hamburg einige Einsätze hinter sich: Reifenpatzer, Keilriemen – „was so kaputt geht“.

Von Cindy Lüderitz

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