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Oberhavel Kausche: „Ich bin einfach nur enttäuscht“
Lokales Oberhavel Kausche: „Ich bin einfach nur enttäuscht“
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02:15 09.10.2015
Linke und CDU dankten Kerstin Kausche (M.) mit Blumen. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Blumen als Dankeschön verbunden mit den Worten „Wir werden Dich vermissen“, gab es am Freitagabend zum Ausklang des Stadtempfangs für Kämmerin Kerstin Kausche (CDU) von den Fraktionschefs der Linken und der CDU. 16 Jahre war die Lehnitzerin „Herrin“ über Oranienburgs Zahlen, Rechnungen und Haushalte. Ende Oktober läuft ihre Amtszeit als 1. Beigeordnete aus. Kerstin Kausche freute sich über die Anerkennung und ist zugleich „einfach nur enttäuscht“. Denn eigentlich wollte sie erneut kandidieren. Der Bürgermeister machte von seinem Recht, seine Stellvertreterin vorzuschlagen, keinen Gebrauch. Von der Ausschreibung der Stelle sei sie ausgeschlossen und klagt dagegen.

Eine offizielle Verabschiedung der Finanzdezernentin in der Stadtverordnetenversammlung vergangene Woche gab es nicht. Sie habe einen Termin am 20. Oktober um 10 Uhr bei Bürgermeister Laesicke, „dort bekomme ich eine Urkunde mit der Versetzung in den Ruhestand“. Mit 52. Bis heute „hat er mir nicht mal unter vier ­Augen gesagt, warum ich gehen soll“.

Kerstin Kausche kündigte an, weiter in der Politik und in der Stadt aktiv zu bleiben. Ihre Themen blieben die Kommunalfinanzen und die Inklusion.

Von Heike Bergt

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