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Kaventsmann in Orange

Oranienburg Kaventsmann in Orange

Er ist 18 Tonnen schwer und 3,40 Meter hoch, der neue Kletterfelsen im Schlosspark, den die junge Profis ganz fix erklettert haben. Dank seiner Farbe, ist die neue Attraktion weithin sichtbar.

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Antonia und Lara im Durchstiegsloch des Felsens.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. In Windeseile hatten die ersten Kinder ihn erklommen: Den neuen Kletterfelsen im Schlosspark: 3,40 Meter hoch, sieben Meter lang, zwei Meter stark und 18 Tonnen schwer. Und in einem weithin sichtbaren Orange. Ein Kaventsmann aus Beton, der kurz vor Ostern für Kletterpartien freigegeben worden war.

Antonia und Lara (beide 11) waren mit ihren Großeltern aus Oranienburg zur Einweihung und „Erstbesteigung“ gekommen. Und waren begeistert. Der Fels ist rund 80 Zentimeter in der Erde versenkt und dort verankert. Umgeben ist er von 40 Zentimenter tiefem so genanntem „Fallschutzkies“, der beim Herunterspringen federt.

Bis Monatsende werden noch eine Seilhängebrücke zwischen dem großen und dem kleinen Kletterfelsen gespannt, ebenso ein großes Kletternetz. Summasummarum 80 000 Euro hat die Investition die TKO gekostet. Im vergangenen Jahr war die Spielelandschaft bereits umgestaltet worden. Mancher vermisse vielleicht den Badeteich, der sich zuvor hier befand, aber es habe Hygieneprobleme gegeben. Deshalb habe man sich für die neue Variante entschieden, so Baudezernent Frank Oltersdorf.

Auch das Spielhaus vis a vis ist neu mit robustem Robinienholz beplankt und das Dach neu gedeckt worden, so TKO-Geschäftsführer Jürgen Höhn. Auch die witzigen Zwerge von Kurt Mühlenhaupt sind nach ihrer Restaurierung wieder vor Ort und erfreuen die Besucher. Seit 1. April hat das Schlossparkcafé wieder geöffnet, das die Turmcity mitbetreibt. „Ja, wir wünschen uns immer zweigeteiltes Wetter“, so SOG-Geschäftsführer Kay Duberow: „Sonne über dem Schlosspark, damit viele Kaffeegäste kommen und Regen über der Turmcity, damit viele Badegäste kommen.“ Auch im Café habe es technische Neuanschaffungen gegeben.

Auch die in die Jahre gekommenen Balken der großen Pergola im Gartenzimmer „Geschick“ sind ausgewechselt worden. Die hellen Holzteile fallen ins Auge und werden noch farblich angepasst. Ansonsten ist in den Beeten der Saisonstart sichtbar vollzogen: 24 000 Frühjahrsblüher erfreuen die Besucher.

Von Heike Bergt

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