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Kein Durchblick

Guten Tag! Kein Durchblick

Unsere tägliche MAZ-Kolumne: Autofahrer reagieren ganz allergisch darauf, wenn ihre rollenden Lieblinge einen Kratzer abbekommen. Manche Leute streicheln sogar regelmäßig zärtlich über die Motorhaube. Manchmal lässt es sich aber einfach nicht vermeiden, an dem den fahrbaren Untersatz herum zu kratzen, findet MAZ-Redakteur Bert Wittke.

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MAZ-Redakteur Bert Wittke.

Quelle: Enrico Kugler

Oberhavel. Für gewöhnlich unternehmen Autofahrer alle erdenklichen Anstrengungen, um ihre mehr oder weniger glänzenden Lieblinge vor Kratzern zu bewahren. Ein Vorhaben, das in diesen Tagen eiskalt zum Scheitern verurteilt ist.

Zumindest bei all jenen Kraftfahrern, die ihren fahrbaren Untersatz des Nachts ungeschützt Mutter Natur und Väterchen Frost überlassen müssen. Da helfen am frühen Morgen weder heiße Blicke noch warme Worte – wer nicht am Auto kratzt, verliert nach dem Kaltstart schnell den Durchblick.

In dieser Woche waren wieder ganz viele blinde Passagiere auf der Piste unterwegs. Sie sind leicht zu erkennen: Die Gesichter so dicht an die kleinen Gucklöcher im Eis gedrückt, dass die roten Nasen beinah an den kalten Fronscheiben festfrieren. Die Sicht auf ein Minimum reduziert, die Sitzheizung dafür maximal aufgedreht, tasten sie sich durchs Niemandsland. Immer in der Hoffnung, dass ihnen trotz des Blindfluges kein Hindernis verborgen bleibt. Und wenn doch? Dann wäre ein Kratzer im Lack vermutlich das kleinste Übel.

Von Bert Wittke

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