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Oberhavel Kein Spargel zu Ostern
Lokales Oberhavel Kein Spargel zu Ostern
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02:17 22.03.2018
Spargelfeldfläche mit Folie zwischen Flatow und Staffelde. Quelle: Morgner
Kremmen/Rauschendorf

Malte Voigts runzelt die Stirn. „Spargel zu Ostern? Das wird nichts“, sagt der Geschäftsführer vom Spargelhof Kremmen. „Dafür haben wir nicht genug Wärme. Eigentlich hatten wir gehofft, dass es zu Ostern Spargel gibt, da der Winter nicht so stark war. Doch die letzten Wochen werfen uns zurück. Der Boden ist gefroren. Jeder Tag ohne Sonne ist nicht gut.“ Die Mitarbeiter tun aber alles dafür, dass um den 6. April der erste Spargel auf die Teller kommt. „Derzeit legen wir auf die so genannten Verfrühungsflächen Folie“, erklärt Malte Voigts die Arbeiten auf den Feldern rund um Kremmen. Im Folientunnel solle die Luft auf 25 Grad erhitzt werden, sodass sich der Erdwall und schließlich der Boden Stück für Stück erwärmen. „An den Wurzeln müssen zehn Grad Plus sein. Dann wächst die Pflanze.“ „1000 Tonnen Spargel sollen auf der 200 Hektar großen Ertragsfläche gestochen werden“, so der 40-Jährige. Angst, dass es nicht klappt, hat Voigts nicht. „Vor zwei Jahren ging die Saison erst am 20. April los. Damals haben wir das auch geschafft.“ Die Türen zum Spargelhof öffnen am 28. März. „Wir bieten ab dann eine Übergangskarte an. Solange der Spargel nicht da ist, bieten wir zum Beispiel zum Fisch frischen Spinat als Ersatz an“, erklärt der Geschäftsführer. „Ostern wird es wieder einen Brunch geben.“

„Mit einem Wort: eingefroren!“ So beschreibt Gregor Hufmann die Lage beim Spargel der Agrar GmbH Sonnenberg. Es bewege sich gar nichts, es sei immer noch Frost. „Wir hoffen, dass die Sonne etwas Wärme in den Boden bringt“, so der Geschäftsführer. Aber nachts würden die Temperaturen ja immer noch auf sechs, sieben, acht Grad runtergehen. Gregor Hufmann geht davon aus, dass der Frost keinen Schaden angerichtet habe. „Es wird sich alles nur verzögern. Ich gucke mir täglich bestimmt 20-mal den Wetterbericht an und hoffe auf höhere Temperaturen. Allerdings geht die Prognose davon aus, dass es noch weiter Frost gibt.“ Der Geschäftsführer vermutet, dass es vor Mitte April kein Spargel geerntet werden kann.“

Auf den Flächen rund um Rauschendorf baut das Unternehmen knapp 500 Hektar Spargel an.

Von Sebastian Morgner und Stefan Blumberg

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