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Keine Post im Mädchenviertel

Zusteller fiel aus Keine Post im Mädchenviertel

In der zweiten Januarwoche bekam der Hohen Neuendorfer Franz-Werner Dippel gar keine Post, erst in der dritten Januarwoche normalisierte sich die Zustellung im Mädchenviertel wieder. Der Freiberufler, der auf die täglichen Dienst-Briefe angewiesen ist, ärgerte sich darüber, dass er keine Information bekam.

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Die Erkältungswelle und die winterliche Witterung machten der Post in Hohen Neuendorf zu schaffen.

Quelle: dpa

Hohen Neuendorf. Seine Post wurde seit einiger Zeit nur unregelmäßig zugestellt, in der Woche vom 11. bis zum 16. Januar wurde im Mädchenviertel in Hohen Neuendorf sogar gar keine Post mehr zugestellt, sagt Franz-Werner Dippel, der als Freiberufler auf die täglichen Dienst-Briefe angewiesen ist. „Ich würde mich darüber gerne bei der Post beschweren, finde aber im Internet keine entsprechende Kontaktadresse“, so der Hohen Neuendorfer und fragt eigentlich nur nach einem Ansprechpartner im Briefzentrum Hennigsdorf. Am Sorgentelefon ärgerte er sich zudem darüber, warum die Kunden über etwaige Probleme nicht zeitnah informiert wurden. Die MAZ schickte die Anfrage an die für Berlin und Brandenburg zuständige Pressestelle weiter – und bekam Antwort.

„In der zweiten Januarwoche war der Krankenstand am Zustellstützpunkt Birkenwerder, von dem aus die Sendungen für Hohen Neuendorf zugestellt werden, hoch“, schreibt Pressesprecherin Tina Birke. Unter den erkrankten Zustellern sei auch der Stammzusteller von Franz-Werner Dippel. Die Post sei auf mehrere Kollegen umverteilt worden. „Erschwerend kamen die winterlichen Wetterverhältnissen hinzu“, begründet die Sprecherin die Ausfälle. „Verzögerungen in der Auslieferung ließen sich dadurch nicht immer gänzlich ausschließen.“ Einzelne Kollegen hätten an einzelnen Tagen ihre Tour sogar abbrechen müssen, „da sie sich an die gesetzliche Höchstarbeitszeit halten müssen“.

Pressesprecherin: Die Postzustellung hat Priorität

Eine Information an die einzelnen Kunden sei nicht machbar, bittet die Pressesprecherin um Verständnis: Priorität habe die Zustellung. Und Grundannahme sei, dass diese auch gewährleistet werden kann, notfalls mit anderen Kollegen. Klappe die Zustellung ausnahmsweise nicht, könne der Kunde ja auch nicht mit einer Nachricht im Briefkasten erreicht werden.

Tina Birke: „Für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten bitten wir unsere Kunden um Entschuldigung. Die Zustellung erfolgt inzwischen wieder in der gewohnten Qualität.“ Franz-Werner Dippel bestätigt das. Seit einer Woche bekomme er seine Post wieder täglich.

Von Helge Treichel

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