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Keine zeitlichen Zusagen zum Sportplatz

Bergfelde Keine zeitlichen Zusagen zum Sportplatz

Seit Jahrzehnten warten die Bergfelder Fußballer vom Verein Grün-Weiß auf eine neue Sportanlage. Wann genau diese nun gebaut wird, lasse sich noch immer nicht sagen. Das sagte Bürgermeister Steffen Apelt nach einer Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung.

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Marian Przybilla mit der künftigen Sportplatztfläche.

Quelle: Archiv/Treichel

Bergfelde. Wann „der erste Bagger rollt“ und wann die neue Sportanlage für den Verein Grün-Weiß Bergfelde fertiggestellt ist, darüber können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine seriösen Angaben gemacht werden. Dennoch könnten die weiteren geplanten Schritte aufgezeigt werden. Mit diesen Worten beantwortete Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt eine Anfrage des fraktionslosen Stadtverordneten und Anwohners Marian Przybilla.

Danach liegt noch bis zum 12. August der Bebauungsplan Nr. 48 in der Stadtverwaltung Hohen Neuendorf aus. Dieser Plan beinhaltet unter anderem die für einen Bauantrag notwendige Stellplatzanlage des Sportplatzes. Nachdem die Öffentlichkeit Anmerkungen dazu machen konnte, sei das Verfahren mit Abwägung und Satzungsbeschluss fortzuführen. Von der Gemeinde Mühlenbecker Land würden die Unterlagen zum Genehmigen der Änderung des betreffenden Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes zusammengestellt und beim Landkreis eingereicht – da der Sportplatz nahe der Fasanenallee auf Schönfließer Gebiet liegen soll.

Von den beauftragten Architekten und Fachplanern, darunter Statiker und Haustechniker sowie Landschaftsplaner, werde der Bauantrag erstellt. Die dafür notwendigen Haushaltsmittel seien für dieses Jahr gesichert und auch für 2017 im Planentwurf vorgesehen. Allerdings sei darüber im Zuge der anstehenden Haushaltsplanung noch politisch zu entscheiden.

Laut Berechnung vom März dieses Jahres belaufen sich die Kosten für die Freianlagen auf 4,5 Millionen Euro und für das Sportfunktionsgebäude auf 2,6 Millionen Euro. Hinzu kommen die Planungskosten sowie die Kosten für die Erschließung der Grünstraße und zur Errichtung der Stellplatzanlage. Przybillas Sorge, wonach die Lärmschutzmaßnahmen wegen einer möglichen Kostensteigerung erst nachträglich realisiert werden, zerstreute Apelt: „Die Lärmschutzwand ist zwingende Voraussetzung zum Betreiben des Sportplatzes und kann somit nicht erst später errichtet werden.“ Für die Abwasserentsorgung sei derzeit eine Grube vorgesehen. Keine Informationen lägen über eine mögliche Abwassererschließung seitens des Zweckverbandes Fließtal vor.

Von Helge Treichel

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